Hessen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaftliche Spannungen in Frankfurt am Main
Frankfurt () – Die Polizei in Frankfurt am Main hat am Samstag eine Versammlung wegen antisemitischer Parolen aufgelöst. Das teilte das Polizeipräsidium Frankfurt mit.
Anlass waren mehrere angemeldete Demonstrationen im Stadtgebiet, unter anderem im Kontext der Geschehnisse in Palästina und dem Iran.
Eine Versammlung mit etwa 500 Teilnehmenden war am Nachmittag vom Börsenplatz zum Alfred-Brehm-Platz gezogen. Laut Polizei kam es dabei zu antisemitischen Ausrufen wie ‚Kindermörder Israel‚ und ‚Tod Israel‘.
Die Beamten hielten den Zug an, wirkten auf die Versammlungsleiterin ein und drohten bei weiteren derartigen Äußerungen mit der Auflösung. Als gegen 16:35 Uhr eine Person zur Vernichtung Israels aufrief, löste die Polizei die Versammlung um 16:45 Uhr auf.
Im Zusammenhang mit den antisemitischen Äußerungen wurden die Identitäten zweier Personen festgestellt und Ermittlungsverfahren eingeleitet. Bei der Auflösung wurde zudem Pyrotechnik gezündet, Personen kamen nicht zu Schaden.
Die größte Demonstration mit rund 1.600 Teilnehmenden verlief friedlich vom Rathenauplatz zum Römerberg und endete um 18:00 Uhr.
Alle weiteren Versammlungen im Stadtgebiet blieben störungsfrei. Insgesamt waren etwa 3.000 Menschen auf den Versammlungen, was zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen in der Innenstadt führte.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Polizei löst Versammlung wegen antisemitischer Parolen auf.
- Antisemitische Ausrufe während einer Demonstration mit etwa 500 Teilnehmenden.
- Zwei Personen wurden identifiziert, Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Warum ist das wichtig?
- Bekämpfung von Antisemitismus in der Gesellschaft
- Wahrung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit
- Kontrolle von gewalttätigen und extremistischen Äußerungen
Wer ist betroffen?
- Teilnehmende der antisemitischen Versammlung
- Polizeibeamte
- Anwohner und Verkehrsteilnehmer in der Innenstadt
Zahlen/Fakten?
- 500 Teilnehmende bei aufgelöster Versammlung
- 1.600 Teilnehmende bei größter friedlicher Demonstration
- Insgesamt etwa 3.000 Menschen auf den Versammlungen
Wie geht’s weiter?
- Ermittlungsverfahren gegen die antisemitischen Ausrufer
- Kostenlose Folgen für weitere Versammlungen
- Beobachtung und Sicherheit durch Polizei weiterhin notwendig
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