Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik: Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Tschechien
Berlin () – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erwartet trotz des eher EU-skeptischen Kurses der neuen tschechischen Regierung weiter eine gute Zusammenarbeit. Deutschland und Tschechien seien „enge Partner“ und das solle auch so bleiben, sagte Merz am Dienstag im Kanzleramt nach einem Treffen mit dem tschechischen Ministerpräsidenten Andrej Babis.
„Wir haben deshalb auch verabredet, uns über einige bilaterale Projekte noch einmal im Detail auszutauschen, die Teams auch zu beauftragen, hier noch einmal auch Verkehrsprojekte und gemeinsame Energieprojekte zu prüfen und sie weiter voranzubringen“, so Merz. Der Antrittsbesuch von Babis sei insofern „der Beginn einer guten Zusammenarbeit, auch zwischen uns Beiden“, so der Kanzler.
Babis bekräftigte unterdessen, dass die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Tschechien „hervorragend“ seien. Kritik äußerte er derweil am EU-Emissionshandelssystem, welches zunehmend zum Gegenstand von Spekulationen werde. Merz sagte dazu, dass Deutschland grundsätzlich an dem ETS-System festhalten wolle. Eventuell müsse man das Instrument aber anpassen. Darüber werde man bei einem EU-Gipfel noch einmal reden, so Merz.
Babis ist seit Anfang Dezember 2025 zum zweiten Mal Ministerpräsident Tschechiens. Der oft als Rechtspopulist beschriebene Milliardär steht an der Spitze einer EU-skeptischen Koalition.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Andrej Babis und Friedrich Merz am 10.03.2026 |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Friedrich Merz erwartet gute Zusammenarbeit mit der neuen tschechischen Regierung.
- Merz und Babis vereinbaren Austausch über bilaterale Projekte, insbesondere in den Bereichen Verkehr und Energie.
- Babis kritisiert das EU-Emissionshandelssystem, während Merz an dessen Grundsatz festhalten möchte.
Warum ist das wichtig?
- Stärkung der bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Tschechien
- Zusammenarbeit in Verkehrs- und Energieprojekten
- Diskussion über Anpassungen des EU-Emissionshandelssystems
Wer ist betroffen?
- Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU)
- Ministerpräsident Andrej Babis
- tschechische Regierung
Zahlen/Fakten?
- Friedrich Merz erwartet gute Zusammenarbeit mit Tschechien.
- Andrej Babis ist seit Dezember 2025 Ministerpräsident Tschechiens.
- Babis kritisiert das EU-Emissionshandelssystem.
Wie geht’s weiter?
- Austausch über bilaterale Projekte
- Prüfung und Voranbringen von Verkehrs- und Energieprojekten
- Diskussion über Anpassungen des EU-Emissionshandelssystems beim nächsten EU-Gipfel
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