Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
EU-Erweiterungsdiskussionen in Berlin
Berlin () – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sieht in den laufenden Verhandlungen über eine Erweiterung der Europäischen Union eine wichtige Rolle für Kroatien.
„Kroatien spielt dabei allein aufgrund seiner geopolitischen und geografischen Nähe eine große Verantwortung, spielt auch diese Verantwortung wirklich in sehr verantwortungsvoller Weise“, sagte Merz am Mittwoch nach einem Treffen mit dem kroatischen Ministerpräsidenten Andrej Plenkovic im Kanzleramt. Das habe auch etwas mit der historischen Verbundenheit des Landes mit der gesamten Region zu tun.
„Ich bin Andrej Plenkovic deshalb sehr dankbar, dass sich sein Land so aktiv für die Interessen der Region einsetzt“, so der Kanzler. „Wir sind uns einig, dass es vonseiten der EU eine Beitrittsperspektive geben muss und dass auf mühsame Reformen auch Fortschritte im Beitrittsprozess folgen müssen.“ Gleichzeitig müssten die notwendigen Bedingungen von jedem Kandidaten einzeln erfüllt werden. „Gerade mit Montenegro, dem wohl am weitesten fortgeschrittenen Kandidaten, könnten wir jetzt den nächsten Schritt gehen und zeitnah mit der Arbeit an einem Beitrittsvertrag beginnen“, sagte Merz.
Im Zentrum des Treffens am Mittwoch im Kanzleramt standen laut Bundesregierung die bilaterale Zusammenarbeit und europapolitische Themen im Vorfeld des Europäischen Rates am 18. und 19. Dezember sowie außen- und sicherheitspolitische Fragen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Friedrich Merz und Andrej Plenkovic am 10.12.2025 |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bundeskanzler Friedrich Merz betont die wichtige Rolle Kroatiens in den EU-Erweiterungsverhandlungen.
- Merz und der kroatische Ministerpräsident Andrej Plenkovic diskutieren die Beitrittsperspektive für EU-Kandidaten.
- Fortschritte im Beitrittsprozess müssen an Reformen der Kandidaten geknüpft sein.
Warum ist das wichtig?
- Kroatien hat aufgrund seiner geopolitischen Lage eine wichtige Verantwortung in den EU-Erweiterungsverhandlungen.
- Historische Verbundenheit Kroatiens zur Region stärkt dessen Engagement für eine aktive Rolle in der EU.
- Notwendigkeit für Beitrittsperspektiven und Fortschritte in Reformen für EU-Kandidaten.
Wer ist betroffen?
- Kroatien
- Montenegro
- Europäische Union
Zahlen/Fakten?
- Beitrittsperspektive für die EU.
- Montenegro als am weitesten fortgeschrittener Kandidat.
- Treffen am 10.12.2025.
Wie geht’s weiter?
- Kroatien hat eine wichtige Rolle in den EU-Erweiterungsverhandlungen.
- Beitrittsperspektive und Fortschritte im Beitrittsprozess für Kandidaten sind notwendig.
- Mit Montenegro könnte ein Beitrittsvertrag zeitnah vorbereitet werden.
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