Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politische Positionen zur Ölsanktionen im Saarland
Saarbrücken () – Die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) lehnt den Vorstoß, die Ölsanktionen gegen Russland zu lockern, ab. Die Lage an den Zapfsäulen sei zwar angespannt, doch eine Lockerung der Sanktionen sei nicht die richtige Lösung, sagte sie den Sendern RTL und ntv.
„Wir wollen ja Putin als Kriegstreiber nicht noch finanziell unterstützen. Die Sanktionen waren richtig und sie bleiben richtig.“ Stattdessen müsse man die Lösung im Wettbewerbs- und Kartellrecht finden, da sei auch Bundeswirtschaftsministerin Reiche gefordert. „Wir haben so ein Instrument, das sich Übergewinnsteuer nennt. Auch das muss sicherlich noch mal geprüft werden“, sagte die SPD-Politikerin.
Autofahrer in Deutschland erlebten zurzeit eine „Abzocke“, bei der man nicht zuschauen dürfe. „Denn das, was da gerade passiert, das geht im wahrsten Sinne des Wortes auf das Konto von großen Konzernen. Da muss man jetzt etwas dagegen tun, aber nicht, indem man jetzt auch noch Kriegstreiber hier in der Welt unterstützt“, so Rehlinger.
Die SPD-Politikerin forderte eine schnelle Prüfung des Kartellrechts, „denn wenn es zu lange dauert, nützt es auch nichts.“ Es brauche keine große Theorie, sondern Praxis und Handlungsfähigkeit. Alle kauften auf demselben Weltmarkt ein, und doch gebe es unterschiedliche Preise. „Ich erlebe das auch hier im Saarland, in meinem Bundesland, in Luxemburg, in Frankreich. Dort sind vor allem auch in Luxemburg ganz andere Preise. Insofern geht das ja auch“, sagte Rehlinger. Jetzt sei die Politik gefordert. „Das ist eine klare Erwartungshaltung auch an die Bundeswirtschaftsministerin, jetzt hier tätig zu werden“, so Rehlinger.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Anke Rehlinger am 06.03.2026 |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Anke Rehlinger lehnt Lockerung der Ölsanktionen gegen Russland ab.
- Sie fordert eine Prüfung des Wettbewerbs- und Kartellrechts sowie der Übergewinnsteuer.
- Kritisiert Preiserhöhungen an den Zapfsäulen und sieht großes Unternehmen in der Verantwortung.
Warum ist das wichtig?
- Unterstützung Putins vermeiden, um den Krieg nicht weiter zu finanzieren
- Notwendige Prüfung des Wettbewerbs- und Kartellrechts für faire Preise
- Ansprechen der Preisdiskrepanzen auf dem Weltmarkt und Handlungsbedarf der Politik
Wer ist betroffen?
- Autofahrer in Deutschland
- große Konzerne
- Bundeswirtschaftsministerin Reiche
Zahlen/Fakten?
- Anke Rehlinger lehnt Lockerung der Ölsanktionen gegen Russland ab.
- Autofahrer in Deutschland erleben "Abzocke" aufgrund hoher Preise.
- Unterschiede bei Spritpreisen zwischen Deutschland, Luxemburg und Frankreich.
Wie geht’s weiter?
- Prüfung des Kartellrechts beschleunigen
- Umsetzung der Übergewinnsteuer prüfen
- Bundeswirtschaftsministerin gefordert, aktiv zu werden
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