Thüringen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Neuer Schutz vor häuslicher Gewalt in Thüringen
Erfurt () – Die SPD-Fraktion im Thüringer Landtag hat die geplante Einführung der elektronischen Fußfessel zum Schutz vor häuslicher Gewalt begrüßt. Die gleichstellungspolitische Sprecherin Cornelia Urban teilte mit, dass Annäherungsverbote damit wirksamer kontrolliert und Betroffene im Ernstfall schneller geschützt werden könnten.
Sie bezeichnete die Maßnahme als wichtigen Baustein, der Täter stärker in die Verantwortung nehme und Betroffenen mehr Sicherheit gebe.
Urban betonte, dass technische Instrumente am besten wirken, wenn sie Teil einer starken Schutzkette seien. In Thüringen arbeite man seit Jahren daran, den Gewaltschutz konsequent voranzutreiben.
Sie verwies auf bereits umgesetzte Schritte wie das Chancengleichheitsfördergesetz, das Gewalthilfegesetz und die anonyme Spurensicherung.
Die SPD-Fraktion setzt sich für zwei zentrale Flankierungen ein: die weitere konsequente Umsetzung der Istanbul-Konvention mit klaren Zuständigkeiten und stabiler Finanzierung sowie den Ausbau interdisziplinärer Fallbegleitung in Hochrisikofällen. Nach dem Prinzip von Fallkonferenzen sollen Polizei, Justiz, Jugendhilfe und Beratungsstellen standardisiert zusammenarbeiten, um Risiken schneller zu erkennen und Schutzmaßnahmen besser zu verzahnen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Thüringer SPD-Landtagsfraktion (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- SPD-Fraktion im Thüringer Landtag begrüßt Einführung der elektronischen Fußfessel zum Schutz vor häuslicher Gewalt.
- Maßnahme soll Annäherungsverbote besser kontrollieren und Betroffene schneller schützen.
- SPD setzt sich für Umsetzung der Istanbul-Konvention und Ausbau interdisziplinärer Fallbegleitung ein.
Warum ist das wichtig?
- Stärkung des Opferschutzes durch schnellere Kontrolle von Annäherungsverbote
- Erhöhung der Täterverantwortung und Sicherheit für Betroffene
- Integration technischer Maßnahmen in ein umfassendes Gewaltschutzsystem
Wer ist betroffen?
- Betroffene von häuslicher Gewalt
- Täter
- Polizei und Justiz
Zahlen/Fakten?
- Einführung der elektronischen Fußfessel zur Bekämpfung häuslicher Gewalt
- Umsetzung der Istanbul-Konvention mit klaren Zuständigkeiten
- Ausbau interdisziplinärer Fallbegleitung in Hochrisikofällen
Wie geht’s weiter?
- Weitere konsequente Umsetzung der Istanbul-Konvention
- Ausbau interdisziplinärer Fallbegleitung in Hochrisikofällen
- Stärkere Vernetzung von Polizei, Justiz, Jugendhilfe und Beratungsstellen
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