Thüringen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaftliche Entwicklungen in Thüringen
Erfurt () – Am 31. Dezember lebten 2.078.946 Personen in Thüringen. Davon waren 49,4 Prozent männlich und 50,6 Prozent weiblich.
Das Thüringer Landesamt für Statistik hat am Dienstag mitgeteilt, dass der Bevölkerungsrückgang im Vergleich zum Vorjahr bei 1,0 Prozent liegt, was einem Verlust von 21.331 Personen entspricht. Dies ist der höchste Rückgang seit 17 Jahren.
Im Jahr 2008 wurde ein ähnlicher Rückgang von 21.456 Personen verzeichnet.
Der Rückgang der Bevölkerung ist auf einen Sterbefallüberschuss zurückzuführen, bei dem mehr Sterbefälle als Geburten verzeichnet wurden. Dieser betrug 20.125 Personen.
Zudem gab es einen leichten Wanderungsverlust von 690 Personen, was bedeutet, dass mehr Menschen Thüringen verlassen haben als zugezogen sind. Korrekturfälle von Standes- und Meldeämtern führten zusätzlich zu einem minimalen Rückgang um 516 Personen.
Die Ausländerquote in Thüringen betrug am Jahresende 8,4 Prozent.
Der Anstieg ist auf den Rückgang der deutschen Bevölkerung zurückzuführen, während die Zahl der ausländischen Staatsangehörigen nahezu konstant blieb. Alle Kreise in Thüringen verzeichneten einen Bevölkerungsrückgang, wobei die kreisfreie Stadt Suhl den höchsten Verlust mit 2,0 Prozent aufwies.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Dächer (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bevölkerung in Thüringen am 31. Dezember: 2.078.946 Personen
- Bevölkerungsrückgang von 1,0 Prozent (21.331 Personen), der höchste seit 17 Jahren
- Rückgang aufgrund von Sterbefallüberschuss und leichtem Wanderungsverlust
Warum ist das wichtig?
- Bevölkerung schrumpft, was wirtschaftliche und soziale Auswirkungen haben kann.
- Höchster Rückgang seit 17 Jahren, zeigt anhaltende demografische Probleme.
- Sterbefallüberschuss und Wanderungsverlust senken die Lebensqualität und Attraktivität der Region.
Wer ist betroffen?
- 2.078.946 Personen in Thüringen
- 49,4 Prozent männlich
- 50,6 Prozent weiblich
Zahlen/Fakten?
- 2.078.946 Personen lebten in Thüringen am 31. Dezember
- Bevölkerungsrückgang von 1,0 Prozent, entspricht 21.331 Personen
- Sterbefallüberschuss von 20.125 Personen
Wie geht’s weiter?
- Weitere Analyse der Ursachen des Bevölkerungsrückgangs
- Maßnahmen zur Förderung von Zuzug und Geburtenrate könnten entwickelt werden
- Beobachtung der demografischen Entwicklung über die kommenden Jahre hinweg
