Thüringen-Monitor bescheinigt Freistaat starkes gesellschaftliches Fundament

12. Mai 2026
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Thüringen-Monitor bescheinigt Freistaat starkes gesellschaftliches Fundament

Thüringen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaftliche Stimmung in Thüringen 2025

() – Der -Monitor 2025 hat dem Freistaat ein starkes gesellschaftliches Fundament attestiert. Das hat die wissenschaftliche Leiterin der Studie, Marion Reiser von der Friedrich-Schiller-Universität , am Dienstag in der Kabinettssitzung und der anschließenden Regierungsmedienkonferenz mitgeteilt.

Demnach fühlen sich 90 Prozent der Befragten sehr oder eher stark mit Thüringen verbunden, die Zustimmung zur Demokratie als Idee erreichte mit 90 Prozent den höchsten Wert in der 25-jährigen Geschichte der Erhebung.

Der Chef der Staatskanzlei, Stefan Gruhner, ordnete die Ergebnisse aus Sicht der Landesregierung ein. Der Monitor zeige ein anderes Thüringen als die gängigen Schlagzeilen, ein Land mit hoher Verbundenheit.

Die Menschen stünden nicht gegen die Demokratie, erwarteten aber zu Recht, dass Politik konkret wirke und im Alltag spürbar werde. Gleichzeitig beschönige der Monitor nichts: Antisemitismus, Rechtsextremismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit blieben ernste Herausforderungen, so Gruhner.

Der Schutz jüdischen Lebens und die Verteidigung der demokratischen Ordnung hätten höchste Priorität.

Die Studie zeigt eine deutliche Kluft zwischen der hohen Zustimmung zur Demokratie als Idee und der Unzufriedenheit mit ihrem konkreten Funktionieren. Nur 44 Prozent sind mit der Demokratie in der Praxis zufrieden.

Diese Lücke biete Anknüpfungspunkte für populistische Narrative, so Reiser. Populistische Einstellungen seien mit 58 Prozent ähnlich verbreitet wie in den Vorjahren, hätten sich aber weiter nach rechts verschoben.

Positiv sei das starke Vertrauen in lokale Akteure wie Bürgermeister und die Polizei. Die Untersuchung basiert auf einer repräsentativen Befragung von 3.838 wahlberechtigten Thüringern im Zeitraum vom 2. Juni bis 4. Juli 2025.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Thüringer Landtag (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Thüringen-Monitor 2025 attestiere starkes gesellschaftliches Fundament, hohe Verbundenheit mit Thüringen bei 90 Prozent der Befragten.
  • Hohe Zustimmung zur Demokratie als Idee (90 Prozent), jedoch nur 44 Prozent Zufriedenheit mit deren praktischer Umsetzung.
  • Herausforderungen wie Antisemitismus und Rechtsextremismus bestehen, populistische Einstellungen bleiben hoch und sind nach rechts verschoben.

Warum ist das wichtig?

  • Hohe gesellschaftliche Verbundenheit der Thüringer Bevölkerung mit ihrem Bundesland
  • Deutliche Kluft zwischen idealistischer Zustimmung zur Demokratie und praktischer Unzufriedenheit
  • Herausforderungen durch Antisemitismus und Rechtsextremismus erfordern dringende politische Maßnahmen

Wer ist betroffen?

  • Menschen in Thüringen
  • Jüdische Gemeinschaft
  • Politische Akteure und Institutionen

Zahlen/Fakten?

  • 90 Prozent der Befragten fühlen sich stark mit Thüringen verbunden
  • 90 Prozent Zustimmung zur Demokratie als Idee
  • Nur 44 Prozent sind mit der Demokratie in der Praxis zufrieden
  • 58 Prozent verbreitete populistische Einstellungen
  • 3.838 wahlberechtigte Thüringer befragt

Wie geht’s weiter?

  • Stärkung der demokratischen Praxis anstreben
  • Maßnahmen gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus ergreifen
  • Vertrauen in lokale Akteure weiter fördern
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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