Nicht angemeldeter Filmdreh löst Großeinsatz in Weimar aus

14. Juli 2026
1 min Lesezeit

Panorama: und Polizeieinsatz

Weimar () – Ein vermeintlicher Bewaffneter hat am heutigen Vormittag in Weimar einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Wie die Beamten mitteilten, ging gegen 11:11 Uhr die Mitteilung ein, dass ein Mann mit einer Pistole in einen Getränkemarkt im Bereich einer Berufsschule in der Bertuchstraße gegangen sei.

Aufgrund der Schilderung rückten die Einsatzkräfte umgehend mit entsprechenden Kräften sowie Spezialausrüstung zum Einsatzort aus.

Auch ein Hubschrauber wurde angefordert. Vor Ort stellte sich zum Glück schnell heraus, dass keine Gefahrenlage bestand.

Der Mann nahm im Rahmen eines Videodrehs an Filmaufnahmen teil und führte dabei eine ungeladene Airsoft-Waffe.

Die Dreharbeiten waren zwar mit der Inhaberin des Geschäfts abgestimmt, jedoch nicht mit der Polizei. Dadurch kam es zu der Alarmierung.

Der Vorfall zeigt, wie schnell Anscheinswaffen im öffentlichen Raum zu Notrufen und größeren Polizeieinsätzen führen können. Wer Film- oder Fotoaufnahmen mit täuschend echt aussehenden Waffen plant, sollte diese frühzeitig mit den zuständigen Behörden abstimmen, um unnötige Einsätze und mögliche Gefährdungen zu vermeiden.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizei (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Nicht angemeldeter Filmdreh löst Großeinsatz in Weimar aus

Thüringen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Was ist passiert?

  • Gegen 11:11 Uhr meldete jemand, dass ein Mann mit einer Pistole in einen Getränkemarkt in der Bertuchstraße (bei einer Berufsschule) gegangen sei
  • Daraufhin rückten Polizeikräfte mit Spezialausrüstung an, auch ein Hubschrauber wurde angefordert
  • Vor Ort stellte sich heraus, dass der Mann bei einem Videodreh mit einer ungeladen Airsoft-Waffe beteiligt war, was die Polizei nicht abgestimmt hatte

Warum ist das wichtig?

  • Zeigt, dass Anscheinswaffen selbst bei fehlender echter Gefahrenlage schnell Notrufe und größere Polizeieinsätze auslösen können
  • Macht deutlich, dass Drehs mit täuschend echt wirkenden Waffen frühzeitig mit den zuständigen Behörden abgestimmt werden sollten
  • Verhindert unnötige Einsätze und mögliche Gefährdungen durch Missverständnisse im öffentlichen Raum

Wer ist betroffen?

  • Ein Mann mit einer Pistole/ungeladenen Airsoft-Waffe, der im Bereich eines Getränkemarkts in Weimar an einem Videodreh teilnahm
  • Die Polizei und die Einsatzkräfte, die wegen der gemeldeten Bewaffnung alarmiert wurden
  • Die Inhaberin des Getränkemarkts, die die Dreharbeiten mit dem Geschäft abgestimmt hatte, jedoch nicht mit der Polizei

Zahlen/Fakten?

  • 11:11 Uhr Mitteilung über einen Mann mit Pistole im Bereich einer Berufsschule in der Bertuchstraße
  • Hubschrauber wurde angefordert
  • Es stellte sich heraus, dass die Airsoft-Waffe ungeladen war

Wie geht’s weiter?

  • Spezialkräfte und Hubschrauber wurden zum Einsatzort entsandt, anschließend stellte sich schnell keine Gefahrenlage heraus
  • Der Mann beteiligte sich an Filmaufnahmen mit einer ungeladenen Airsoft-Waffe
  • Aufgrund fehlender Abstimmung der Dreharbeiten mit der Polizei kam es zur Alarmierung
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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