Berlin - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Kooperation zur Gewaltbekämpfung im Fußball
Berlin () – Der Berliner Fußball-Verband (BFV) und die Amtsanwaltschaft Berlin haben eine enge Kooperation vereinbart, um Gewalt im Amateurfußball effektiver zu bekämpfen. Das teilten die beteiligten Institutionen am Mittwoch mit.
Die Vereinbarung soll sicherstellen, dass Vorfälle wie Tätlichkeiten, Beleidigungen oder Bedrohungen künftig nahezu ausnahmslos und schneller an die Strafverfolgungsbehörden gemeldet werden.
Konkret werden Vorkommnisse, von denen der BFV Kenntnis erlangt, durch eine interne Anlaufstelle für Gewalt und Fairplay sowie das Sportgericht geprüft.
Gemeinsam mit dem Vizepräsidenten Recht des Verbands wird dann über die Weiterleitung an die Amtsanwaltschaft entschieden. Dies gilt auch für Fälle, die sich außerhalb des eigentlichen Spielbetriebs, etwa beim Training, ereignen.
Ziel der Kooperation ist es, sogenannte rechtsfreie Räume zu vermeiden, Beweismittel zu sichern und Geschädigte besser zu unterstützen.
Die Vereinbarung wurde am 20. Januar von der Leitenden Oberstaatsanwältin Nina Thom und BFV-Präsident Bernd Schultz unterzeichnet. Der geschützte Personenkreis umfasst alle am Spiel- und Trainingsbetrieb Beteiligten, einschließlich Schiedsrichter, Trainer und bei Jugendspielen anwesende Eltern.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Ecke eines Fußballfelds (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Berliner Fußball-Verband und Amtsanwaltschaft Berlin haben Kooperation zur Bekämpfung von Gewalt im Amateurfußball vereinbart.
- Vorfälle wie Tätlichkeiten und Beleidigungen werden schneller an die Strafverfolgungsbehörden gemeldet.
- Ziel ist es, rechtsfreie Räume zu vermeiden und Geschädigte besser zu unterstützen.
Warum ist das wichtig?
- Effektivere Bekämpfung von Gewalt im Amateurfußball
- Schnellere und umfassendere Meldung von Vorfällen an Strafverfolgungsbehörden
- Unterstützung für Geschädigte und Vermeidung rechtsfreier Räume
Wer ist betroffen?
- alle am Spiel- und Trainingsbetrieb Beteiligten
- Schiedsrichter
- Trainer und bei Jugendspielen anwesende Eltern
Zahlen/Fakten?
- Kooperation zwischen Berliner Fußball-Verband (BFV) und Amtsanwaltschaft Berlin
- Schnelle Meldung von Vorfällen wie Tätlichkeiten und Bedrohungen
- Unterzeichnung der Vereinbarung am 20. Januar durch Nina Thom und Bernd Schultz
Wie geht’s weiter?
- Vorfälle werden schneller an Strafverfolgungsbehörden gemeldet
- Interne Anlaufstelle für Gewalt und Fairplay wird eingerichtet
- Ziel ist Unterstützung für Geschädigte und Vermeidung rechtsfreier Räume
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