AfD setzt Parteitag fort – keine größeren Proteste

5. Juli 2026
1 min Lesezeit

AfD setzt Parteitag fort – keine größeren Proteste

Thüringen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politische Entwicklungen in Erfurt

() – Die AfD hat ihren Bundesparteitag in Erfurt am Sonntagmorgen fortgesetzt.

Im Mittelpunkt des zweiten und letzten Tags des Parteitreffens stehen Beratungen über Änderungen an der Parteisatzung und andere interne Regularien. Größere inhaltliche Kontroversen werden nicht erwartet.

Zum Abschluss wollen zudem die wiedergewählten Parteichefs Tino Chrupalla und Alice Weidel zu den Delegierten sprechen.

Massive Proteste wie am Vortag werden nicht erwartet – bisher sind nur eine Fahrraddemo des ADFC sowie ein Kaffeetrinken der Gruppe „Omas gegen Rechts“ angemeldet. Viele Demonstranten, die mit Bussen in die Thüringer Landeshauptstadt kamen, sind bereits abgereist – die Zugangswege zur Messe waren abgesehen von der starken Polizeipräsenz menschenleer.

Versuche, den Parteitag mit Blockaden zu verhindern oder zu verzögern, waren am Vortag gescheitert, da die meisten Delegierten bereits in der Nacht zur Messe gekommen waren.

Insgesamt beteiligten sich nach Angaben der Polizei etwa 31.000 Menschen an den Protesten in und um Erfurt. Zusätzlich sollen rund 10.000 Personen an Blockadeaktionen teilgenommen haben.

Die Veranstalter sprachen von rund 50.000 Protestlern. Großenteils blieb es friedlich, es gab aber auch einige Ausschreitungen, bei denen die Polizei Pfefferspray einsetzte.

Zudem gab es einen Angriff auf mehrere Medienvertreter. Insgesamt registrierte die Polizei mindestens 48 Straftaten und elf Ordnungswidrigkeiten.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: AfD-Parteitag am 05.07.2026

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • AfD setzt Bundesparteitag in Erfurt fort.
  • Beratungen über Änderungen der Parteisatzung stehen im Mittelpunkt; massive Proteste werden nicht erwartet.
  • Insgesamt etwa 31.000 Menschen an Protesten beteiligt, es gab Ausschreitungen und einen Angriff auf Medienvertreter.

Warum ist das wichtig?

  • Änderungen an der Parteisatzung und interne Regularien werden besprochen
  • Wichtige Entscheidungen für die zukünftige Ausrichtung der AfD
  • Demonstrationen und Proteste zeigen das gesellschaftliche Interesse und die Spaltung der Meinungen

Wer ist betroffen?

  • Delegierte der AfD
  • Protestierende Gruppen wie ADFC und "Omas gegen Rechts"
  • Medienvertreter

Zahlen/Fakten?

  • Etwa 31.000 Menschen beteiligten sich an den Protesten in und um Erfurt.
  • Rund 10.000 Personen nahmen an Blockadeaktionen teil.
  • Polizei registrierte mindestens 48 Straftaten und elf Ordnungswidrigkeiten.

Wie geht’s weiter?

  • Beratungen über Änderungen an der Parteisatzung und interne Regularien
  • Abschlussansprache von Tino Chrupalla und Alice Weidel
  • Keine massiven Proteste erwartet, nur geringe Aktivitäten gemeldet
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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