Schleswig-Holstein - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politische Stellungnahme zur Arktis und Souveränität
Kiel () – Die SPD-Landtagsfraktion in Schleswig-Holstein hat ihre Solidarität mit Dänemark und Grönland bekräftigt. Das teilte die Fraktionsvorsitzende Serpil Midyatli in einer Landtagsrede in Kiel mit.
Sie reagierte damit auf Äußerungen des US-Präsidenten, der Grönland als ‚Stück Eis‘ bezeichnet hatte, was Midyatli als ‚unverschämt‘ und ‚zutiefst respektlos‘ kritisierte.’n’nMidyatli betonte, dass Grönland ein autonomes Gebiet Dänemarks sei und der Umgang mit freien und souveränen Menschen anders aussehen müsse. Die aktuelle Debatte zeige, dass die alte Weltordnung nicht zurückkehren werde.
Die Politik müsse daher jetzt für ein geeintes Europa und den Multilateralismus eintreten, um nicht zwischen den Großmächten zerrieben zu werden.’n’nAbschließend forderte die SPD-Politikerin, die Hausaufgaben in Europa, Deutschland und Schleswig-Holstein zu machen. Nur so könne auch die Arktis geschützt werden.
Für globale Sicherheitsfragen seien internationale Verständigung und ein gemeinsames Vorgehen der NATO der richtige Weg, nicht das Recht des Stärkeren.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Nuuk auf Grönland (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- SPD-Landtagsfraktion in Schleswig-Holstein bekundet Solidarität mit Dänemark und Grönland.
- Serpil Midyatli kritisiert US-Präsidenten für Äußerung über Grönland als 'Stück Eis'.
- Betont Notwendigkeit eines geeinten Europas und Multilateralismus.
Warum ist das wichtig?
- Bekräftigung der Solidarität fördert internationale Beziehungen
- Respektvoller Umgang mit souveränen Ländern stärkt multilateralistische Ansätze
- Notwendigkeit eines geeinten Europas zur Wahrung globaler Sicherheit
Wer ist betroffen?
- SPD-Landtagsfraktion in Schleswig-Holstein
- Dänemark
- Grönland
Zahlen/Fakten?
- Grönland ist ein autonomes Gebiet Dänemarks.
- Aussagen des US-Präsidenten wurden als unverschämt und respektlos kritisiert.
- Betonung auf die Notwendigkeit eines geeinten Europas und Multilateralismus.
Wie geht’s weiter?
- Einsatz für ein geeintes Europa und Multilateralismus
- Hausaufgaben in Europa, Deutschland und Schleswig-Holstein erledigen
- Internationale Verständigung und gemeinsames Vorgehen der NATO stärken
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