Schleswig-Holstein - Was ist passiert – was dahinter steckt
Kriminalität: Festnahme in Pinneberg
Pinneberg () – Bundespolizisten haben am Bahnhof Pinneberg einen international gesuchten Mann festgenommen. Das teilte die Bundespolizeiinspektion Flensburg am Mittwoch mit.
Bei einer Kontrolle am gestrigen Nachmittag gegen 16:30 Uhr hatte sich der 35-Jährige mit einer slowakischen Bescheinigung über die Beantragung eines neuen Ausweises ausgewiesen.
Eine Fahndungsabfrage ergab, dass gegen den Slowaken ein europäischer Haftbefehl vorlag.
Die slowakischen Behörden suchen den Mann, weil er im Jahr 2024 mehrfach in Geschäfte eingebrochen sein und dort insgesamt mehr als 1.000 Euro entwendet haben soll. Er habe noch 14 Monate Haft zu verbüßen.
Nach seiner Festnahme wurde der Mann aggressiv und beleidigte sowohl die Polizisten als auch eine herbeigerufene Ärztin.
Nach richterlicher Vorführung beim Amtsgericht Itzehoe wurde er in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.
Der Generalstaatsanwalt in Schleswig prüft nun die Auslieferung in die Slowakei.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bundespolizei (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bundespolizei nimmt international gesuchten Mann am Bahnhof Pinneberg fest
- Slowake wird wegen mehrfachen Einbruchs und bestehendem Haftbefehl gesucht
- Nach Festnahme aggressiv und beleidigt Polizisten; Strafverfahren wegen Beleidigung eingeleitet
Warum ist das wichtig?
- Internationale Zusammenarbeit bei Verhaftungen stärkt die Sicherheit.
- Bekämpfung von grenzüberschreitender Kriminalität.
- Klare rechtliche Schritte bei Festnahmen und Verfahren.
Wer ist betroffen?
- Ein international gesuchter Mann aus der Slowakei
- Die slowakischen Behörden
- Bundespolizisten in Pinneberg
Zahlen/Fakten?
- 35-jähriger Slowake festgenommen
- Europäischer Haftbefehl wegen Einbrüchen im Jahr 2024
- Mehr als 1.000 Euro entwendet, 14 Monate Haft zu verbüßen
Wie geht’s weiter?
- Prüfung der Auslieferung in die Slowakei durch den Generalstaatsanwalt in Schleswig
- Fortsetzung des Strafverfahrens wegen Beleidigung
- Vollstreckung der Haftstrafe von 14 Monaten
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