Hannover ist waffenstärkste Region in Niedersachsen

7. Mai 2026
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Hannover ist waffenstärkste Region in Niedersachsen

Schleswig-Holstein - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaftliche Trends der Waffennutzung in Norddeutschland

() – Die Zahl der Schusswaffen im Norden Deutschlands konzentriert sich stark auf ländliche Regionen. Das geht aus einer Abfrage der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) unter Landkreisen und kreisfreien Städten in Niedersachsen und Schleswig-Holstein hervor.

Besonders viele Waffen waren demnach zum Stichtag 31. Dezember in einzelnen Flächenregionen registriert.

In Niedersachsen führt die Region Hannover mit rund 41.800 Schusswaffen, gefolgt von den Landkreisen (rund 40.500) und Emsland (rund 37.000). Auch der Landkreis (rund 34.700) und Harburg (rund 29.200) gehören zu den Spitzenreitern.

In Schleswig-Holstein liegt der Kreis Rendsburg-Eckernförde mit rund 28.900 Waffen vorn, gefolgt vom Herzogtum Lauenburg (rund 21.600) und dem Kreis Segeberg (rund 20.000).

Hinter den Zahlen sieht die Gewerkschaft der Polizei (GdP) einen Trend zur wachsenden Bewaffnung. Der Grund: Die Bevölkerung fühle sich zunehmend unsicher.

„Die Menschen verlieren das Vertrauen in den Rechtsstaat, etwa weil Gerichtsverfahren sehr lange dauern“, sagte der GdP-Bundesvorsitzende Jochen Kopelke. Daher hätten immer mehr Menschen das Gefühl, sich selbst schützen zu müssen.

Auffällig ist ein deutliches Stadt-Land-Gefälle: Während große Flächenlandkreise hohe Zahlen verzeichnen, sind sie in Städten deutlich niedriger – etwa in (rund 2.300 Waffen), Wilhelmshaven (rund 2.000) oder (rund 1.800).

Die Polizeigewerkschaft erklärt das mit einem hohen Anteil von Jägern und Sportschützen.

„Diese Gruppen machen uns weniger Sorgen, weil sie sich mit Waffen auskennen“, sagte Kopelke. Problematischer seien andere Entwicklungen: Menschen mit besonderer Faszination für Waffen sowie solche, die aus Unsicherheit heraus aufrüsteten.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Waffenladen (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Zahl der Schusswaffen in Niedersachsen und Schleswig-Holstein stark auf ländliche Regionen konzentriert.
  • Region Hannover und Landkreise Gifhorn und Emsland führen mit hohen Waffenzahlen.
  • Gewerkschaft der Polizei sieht Trend zur wachsenden Bewaffnung aufgrund zunehmender Unsicherheit in der Bevölkerung.

Warum ist das wichtig?

  • Konzentration der Schusswaffen in ländlichen Regionen zeigt wachsende Bewaffnungstrends
  • Zunehmendes Gefühl der Unsicherheit in der Bevölkerung, verbunden mit Verlust des Vertrauens in den Rechtsstaat
  • Stadt-Land-Gefälle in der Waffenregistrierung erfordert differenzierte Betrachtung der Sicherheitslage

Wer ist betroffen?

  • Bevölkerung in ländlichen Regionen Niedersachsen und Schleswig-Holstein
  • Jäger und Sportschützen
  • Menschen mit Waffenfaszination und Sicherheitsbewusstsein

Zahlen/Fakten?

  • Niedersachsen: Region Hannover ca. 41.800 Schusswaffen
  • Schleswig-Holstein: Kreis Rendsburg-Eckernförde ca. 28.900 Schusswaffen
  • Stadt-Land-Gefälle: Delmenhorst ca. 2.300, Wilhelmshaven ca. 2.000, Flensburg ca. 1.800 Schusswaffen

Wie geht’s weiter?

  • Zunehmende Diskussion über Waffengesetze und deren Umsetzung
  • Mögliche Veränderungen in der öffentlichen Wahrnehmung von Sicherheit
  • Beobachtung der Entwicklungen durch die Gewerkschaft der Polizei und andere Institutionen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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