Sachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaftlicher Gedenken in Dresden
Dresden () – Die Polizeidirektion Dresden hat am Freitag einen Großeinsatz mit rund 900 Beamten im Zusammenhang mit den Gedenkveranstaltungen zum Jahrestag der Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg durchgeführt. Wie die Polizei mitteilte, verliefen die meisten Veranstaltungen, darunter Gedenkfeiern auf Friedhöfen und eine große Menschenkette durch die Innenstadt, weitgehend störungsfrei.
Lediglich am Rande der Menschenkette auf dem Neumarkt entrollten etwa zwei Dutzend Personen ein Banner, dessen Inhalt sich gegen das Gedenken richtete.
Die Polizei prüft hier einen möglichen Verstoß gegen das Versammlungsgesetz. Auch der Leiter der Polizeidirektion, Polizeipräsident Lutz Rodig, reihte sich in die Menschenkette unter dem Motto ‚Gemeinsam Haltung zeigen.
Jeden Tag‘ ein.
Im Rahmen des Einsatzes, bei dem die Dresdner Polizei von der sächsischen Bereitschaftspolizei und Kollegen aus Sachsen-Anhalt unterstützt wurde, leiteten die Beamten drei Ermittlungsverfahren ein. Dabei handelt es sich um zwei Fälle von Körperverletzung und einen Fall von Beleidigung.
Die abschließende Versammlung am Abend auf dem Altmarkt verlief ohne Vorkommnisse.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Großeinsatz der Polizei mit rund 900 Beamten in Dresden zum Jahrestag der Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg
- Störungsfreier Verlauf der meisten Gedenkveranstaltungen, bis auf eine Banneraktion von etwa zwei Dutzend Personen
- Drei Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet
Warum ist das wichtig?
- Sicherheit während der Gedenkveranstaltungen gewährleisten
- Unstimmigkeiten frühzeitig identifizieren und eingreifen
- Erinnerungs- und Gedenkkultur schützen
Wer ist betroffen?
- Teilnehmer der Gedenkveranstaltungen
- Protestierende Personen
- Polizeibeamte und Einsatzkräfte
Zahlen/Fakten?
- Rund 900 Beamte im Großeinsatz
- Drei Ermittlungsverfahren eingeleitet (zwei Körperverletzungen, eine Beleidigung)
- Gedenkveranstaltungen verliefen weitgehend störungsfrei
Wie geht’s weiter?
- Polizeiprüfung zu möglichem Verstoß gegen Versammlungsgesetz
- Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Beleidigung
- Weitere Gedenkveranstaltungen in Planung
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