Sachsen-Anhalt - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaftliche Entwicklung im Wohnungsbau Sachsen-Anhalt
Halle (Saale) () – Die Zahl der fertiggestellten Wohnungen in Sachsen-Anhalt ist im vergangenen Jahr drastisch gesunken. Wie das Statistische Landesamt am Dienstag mitteilte, wurden 2025 landesweit nur 2.488 Wohnungen in Neu- und Umbauten fertiggestellt – ein Minus von 25,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr (3.328 Wohnungen).
Insgesamt wurden 2.572 Wohn- und Nichtwohngebäude abgenommen, ein Rückgang um 11,7 Prozent.
Besonders betroffen ist der Wohnungsbau: Die Zahl der fertiggestellten Wohngebäude fiel stark. Bei den Nichtwohngebäuden zeigte sich dagegen eine positive Entwicklung: 631 Gebäude wurden errichtet, ein Plus von 2,3 Prozent.
Den Großteil machten mit 391 Einheiten die nichtlandwirtschaftlichen Betriebsgebäude aus, darunter Fabrik- und Lagergebäude sowie Hotels und Gaststätten.
Der umbaute Raum der Nichtwohngebäude lag mit 6,38 Millionen Kubikmetern etwa sechsmal so hoch wie der der Wohngebäude (1,05 Millionen Kubikmeter). Ursache waren vor allem die großen Volumen von Fabrikgebäuden (2,28 Millionen Kubikmeter) und Warenlagergebäuden (2,42 Millionen Kubikmeter).
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Baustelle (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Zahl der fertiggestellten Wohnungen in Sachsen-Anhalt 2022 stark gesunken, nur 2.488 Wohnungen fertiggestellt
- Rückgang um 25,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr
- Anzahl der Wohn- und Nichtwohngebäude abgenommen, jedoch Anstieg bei Nichtwohngebäuden um 2,3 Prozent auf 631 Gebäude
Warum ist das wichtig?
- Rückgang der fertiggestellten Wohnungen beeinträchtigt Wohnungsangebot und Wohnqualität.
- Wichtige Kennzahl für Wohnraummangel und Marktbedingungen.
- Einfluss auf Bauwirtschaft und regionale Wirtschaftsentwicklung.
Wer ist betroffen?
- Bauunternehmen
- Mieter
- Investoren
Zahlen/Fakten?
- 2.488 fertige Wohnungen in Sachsen-Anhalt im Jahr 2025
- Minus von 25,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr (3.328 Wohnungen)
- 2.572 abgenommene Wohn- und Nichtwohngebäude, Rückgang um 11,7 Prozent
Wie geht’s weiter?
- Überprüfung möglicher Fördermaßnahmen zur Belebung des Wohnungsbaus
- Analyse der Gründe für den Rückgang bei Wohngebäuden
- Planung von Initiativen für den Bau von bezahlbarem Wohnraum
