Thüringer Wohnungsbau 2025 auf neuem Tiefstand

20. Mai 2026
1 min Lesezeit

Thüringer Wohnungsbau 2025 auf neuem Tiefstand

Thüringen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wohnungsbaukrise in Thüringen 2025

() – Die Zahl der fertiggestellten Wohnungen in ist im vergangenen Jahr auf einen neuen Tiefststand gefallen. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilte, wurden 2025 lediglich 2.139 Wohnungen von den Bauaufsichtsbehörden als fertig gemeldet.

Das entspricht einem Rückgang von mehr als einem Drittel (minus 35,4 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr.

Besonders stark war der Einbruch im Neubau von Wohngebäuden. Hier wurden nur noch 1.445 Wohnungen fertiggestellt, ein Minus von 44,3 Prozent gegenüber 2024. Die Zahl der fertiggestellten Einfamilienhäuser sank um fast die Hälfte auf 552. Auch im Geschosswohnungsbau gab es einen deutlichen Rückgang: Mit 805 neuen Wohnungen wurden 624 weniger gezählt als im Jahr zuvor.

Bei Baumaßnahmen im Bestand, wie Umbauten oder Erweiterungen, wurden 644 Wohnungen fertiggestellt, ein leichter Rückgang um 39 Einheiten.

Die privaten Bauherren blieben mit einem Anteil von 54,8 Prozent die wichtigste Gruppe bei Neubauten in Wohngebäuden. Der Anteil der Unternehmen als Bauherren sank auf 40,0 Prozent, während der öffentliche Bauherr seinen Anteil auf 2,7 Prozent steigerte.

Die Entwicklung zeigt einen anhaltenden Negativtrend: Im Jahr 2005 wurden in Thüringen noch über 5.000 Wohnungen fertiggestellt, seither ist die Zahl mit wenigen Ausnahmen kontinuierlich gesunken.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Kransitz (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Zahl der fertiggestellten Wohnungen in Thüringen fiel 2025 auf 2.139
  • Rückgang von 35,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, besonders im Neubau
  • Anhaltender Negativtrend seit 2005 mit kontinuierlichem Rückgang der Fertigstellungen

Warum ist das wichtig?

  • Rückgang der fertiggestellten Wohnungen in Thüringen zeigt Wohnungsengpass auf.
  • Dramatischer Einbruch beim Neubau könnte zu erhöhter Wohnungsnot führen.
  • Negative Entwicklung betrifft verschiedene Bauarten und wirkt sich langfristig auf den Wohnungsmarkt aus.

Wer ist betroffen?

  • private Bauherren
  • Unternehmen als Bauherren
  • öffentliche Bauherren

Zahlen/Fakten?

  • 2025 wurden in Thüringen 2.139 Wohnungen fertiggestellt (Rückgang von 35,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr).
  • Neubau von Wohngebäuden: nur 1.445 fertiggestellte Wohnungen (Minus 44,3 Prozent gegenüber 2024).
  • Anteil der privaten Bauherren: 54,8 Prozent; Unternehmen: 40,0 Prozent; öffentliche Bauherren: 2,7 Prozent.

Wie geht’s weiter?

  • Fortsetzung des Negativtrends im Wohnungsbau erwartet
  • Mögliche Maßnahmen zur Förderung des Neubaus könnten nötig sein
  • Beobachtung der Bautätigkeit und spezifischer Marktanalysen erforderlich
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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