Sachsen-Anhalt - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaftliche Gewalt in Sachsen-Anhalt
Magdeburg () – Die Zahl rechter, rassistischer, antisemitischer und queerfeindlicher Gewalttaten in Sachsen-Anhalt ist nach Einschätzung der Linken-Landtagsfraktion weiterhin alarmierend. Das hat der migrationspolitische Sprecher Wulf Gallert am Sonntag mitgeteilt.
Anlass ist die Vorstellung der Jahresbilanz der Mobilen Opferberatung für das Jahr 2025.
Gallert erklärte, die dokumentierten Angriffe richteten sich gegen Menschen, die als fremd, jüdisch, queer, wohnungslos oder politisch unerwünscht markiert würden. Dies sei ein Angriff auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Besonders besorgniserregend sei, dass sich menschenfeindliche Einstellungen weiter verfestigten. Gallert verwies in diesem Zusammenhang auf die Debatte um pauschale Rückkehrforderungen gegen syrische Geflüchtete, für die sowohl die AfD als auch die CDU unter Friedrich Merz stünden.
Die Linke fordert einen konsequenteren Schutz für Betroffene rechter Gewalt, eine dauerhafte und auskömmliche Finanzierung der Beratungs- und Unterstützungsstrukturen sowie mehr Prävention und politische Bildung.
Die Landesregierung dürfe sich mit dem aktuellen Zustand nicht abfinden, so Gallert.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Wulf Gallert (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Zahl rechter, rassistischer, antisemitischer und queerfeindlicher Gewalttaten in Sachsen-Anhalt als alarmierend eingestuft.
- Angriffe richten sich gegen als fremd, jüdisch, queer, wohnungslos oder politisch unerwünscht wahrgenommene Menschen.
- Forderung nach besserem Schutz und mehr Prävention für Betroffene rechter Gewalt durch die Linke.
Warum ist das wichtig?
- Anstieg von Gewalttaten bedroht den gesellschaftlichen Zusammenhalt
- Verfestigung menschenfeindlicher Einstellungen gefährdet Minderheiten
- Notwendigkeit von Schutzmaßnahmen und politischer Bildung erkannt
Wer ist betroffen?
- Menschen, die als fremd markiert werden
- Jüdische Personen
- Queere Menschen
Zahlen/Fakten?
- Zahl rechter, rassistischer, antisemitischer und queerfeindlicher Gewalttaten in Sachsen-Anhalt alarmierend
- Mobilen Opferberatung Jahresbilanz für das Jahr 2025 vorgestellt
- Angriffe richten sich gegen fremde, jüdische, queer, wohnungslose oder politisch unerwünschte Menschen
Wie geht’s weiter?
- Konsequenter Schutz für Betroffene rechter Gewalt
- Dauerhafte Finanzierung der Beratungs- und Unterstützungsstrukturen
- Mehr Prävention und politische Bildung
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