Jeder vierte Sachsen-Anhalter stirbt zu Hause

6. Mai 2026
1 min Lesezeit

Jeder vierte Sachsen-Anhalter stirbt zu Hause

Sachsen-Anhalt - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaftliche Aspekte der Todesorte in Sachsen-Anhalt

Halle (Saale) () – Rund 27 Prozent der -Anhalter sind im vergangenen Jahr in ihrem eigenen Zuhause gestorben. Das hat das Statistische Landesamt am Dienstag mitgeteilt.

Damit ist die eigene Wohnung nach dem Krankenhaus der zweithäufigste Sterbeort im Land.

Den größten Anteil der Todesfälle verzeichneten mit 39 Prozent die Krankenhäuser. In stationären Pflegeheimen endete das Leben von 26 Prozent der Verstorbenen.

Dabei war der Anteil der Todesfälle aufgrund von Demenzerkrankungen mit 14 Prozent überproportional hoch. Hospize machten einen Anteil von rund drei Prozent der Todesfälle aus, wobei fast 88 Prozent dieser Verstorbenen an den Folgen einer Krebserkrankung litten.

Etwa ein Prozent der Verstorbenen kam im öffentlichen Raum zu Tode, beispielsweise durch Verkehrsunfälle.

Für vier Prozent aller Verstorbenen liegen keine Angaben zum Sterbeort vor, da sie nicht in Sachsen-Anhalt starben und die Erfassung des Sterbeortes nicht in allen Bundesländern erfolgt. Seit 2024 wird in der Todesursachenstatistik neben Sachsen-Anhalt auch in und erstmals der Sterbeort erfasst.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Hausfassade (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Rund 27 Prozent der Sachsen-Anhalter starben 2022 in ihrem eigenen Zuhause.
  • Die häufigsten Sterbeorte waren Krankenhäuser (39 Prozent) und Pflegeeinrichtungen (26 Prozent).
  • 14 Prozent der Todesfälle waren auf Demenzerkrankungen zurückzuführen.

Warum ist das wichtig?

  • 27 Prozent der Sachsen-Anhalter sterben im eigenen Zuhause, was auf soziale und gesundheitliche Aspekte hinweist.
  • Hohe Anzahl an Todesfällen in Krankenhäusern und Pflegeheimen, relevanter für die Gesundheitsversorgung.
  • Überproportional hohe Sterberate aufgrund von Demenzerkrankungen, was auf die Notwendigkeit besserer Betreuungs- und Pflegeangebote hinweist.

Wer ist betroffen?

  • Sachsen-Anhalter
  • Verstorbenen aus Krankenhäusern
  • Personen in stationären Pflegeheimen

Zahlen/Fakten?

  • 27 Prozent der Sachsen-Anhalter starben 2022 in ihrem eigenen Zuhause
  • 39 Prozent der Todesfälle ereigneten sich in Krankenhäusern
  • 14 Prozent der Todesfälle waren aufgrund von Demenzerkrankungen

Wie geht’s weiter?

  • Erfassung des Sterbeortes ab 2024 in Bayern und Hessen
  • Weitere Auswertung der Todesursachenstatistik geplant
  • Mögliche Maßnahmen zur Verbesserung der Pflege- und Hospizangebote
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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