Sachsen-Anhalt - Was ist passiert – was dahinter steckt
Umweltentwicklung in Sachsen-Anhalt 2023
Halle (Saale) () – Die CO2-Emissionen in Sachsen-Anhalt sind im Jahr 2023 weiter gesunken. Das teilte das Statistische Landesamt in Halle (Saale) am Montag mit.
Demnach gingen die Emissionen aus dem Verbrauch von Energie und aus industriellen Produktionsprozessen auf rund 23,5 Millionen Tonnen zurück, was einem Rückgang von 7,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Der CO2-Ausstoß des Primärenergieverbrauchs belief sich auf 20,7 Millionen Tonnen, während Industrieprozesse 2,8 Millionen Tonnen verursachten. Der Gesamtrückgang wurde von beiden Bereichen getragen.
Die allein im Bundesland verbrauchte Energie führte zu Emissionen von 20,4 Millionen Tonnen, was einem deutlichen Minus von 11,2 Prozent entspricht.
In sektoraler Betrachtung war der Rückgang bei privaten Haushalten, Gewerbe, Handel, Dienstleistungen und sonstigen Verbrauchern mit 14,6 Prozent besonders hoch. Der Verkehr steuerte mit einem Minus von 4,1 Prozent vergleichsweise wenig zum Gesamtrückgang bei.
Das Verarbeitende Gewerbe verzeichnete einen Rückgang von 11,3 Prozent. Die Anteile der einzelnen Sektoren an den Gesamtemissionen haben sich seit 2010 relativ stabil entwickelt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Luft-Messstation (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- CO2-Emissionen in Sachsen-Anhalt sanken 2023 um 7,6 Prozent auf 23,5 Millionen Tonnen.
- Primärenergieverbrauch verursachte 20,7 Millionen Tonnen CO2-Emissionen.
- Privathaushalte und Gewerbe hatten den höchsten Rückgang von 14,6 Prozent.
Warum ist das wichtig?
- Rückgang der CO2-Emissionen fördert den Klimaschutz
- Signalisiert Fortschritt in der Energiewende und industriellen Effizienz
- Stärkt die Umweltpolitik und könnte als Vorbild für andere Regionen dienen
Wer ist betroffen?
- private Haushalte
- Gewerbe
- Handel
- Dienstleistungen
- Verkehr
- verarbeitendes Gewerbe
Zahlen/Fakten?
- CO2-Emissionen in Sachsen-Anhalt 2023: 23,5 Millionen Tonnen
- Rückgang von 7,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr
- Primärenergieverbrauch: 20,7 Millionen Tonnen, Industrieprozesse: 2,8 Millionen Tonnen
Wie geht’s weiter?
- Weiterhin Rückgang der CO2-Emissionen in Sachsen-Anhalt zu erwarten
- Fokus auf den Energiesektor und industrielle Prozesse
- Beobachtung der Emissionsentwicklung in verschiedenen Sektoren fortsetzen
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