Chrupalla verteidigt Singen von DDR-Hymne

15. Juli 2026
1 min Lesezeit

Politik in : AfD-Auftritt verteidigt
Dessau-Roßlau () – AfD-Chef Tino Chrupalla hat einen Auftritt in Dessau-Roßlau verteidigt, bei dem er mit dem AfD-Spitzenkandidaten für die Wahl in -Anhalt, Ulrich Siegmund, die DDR-Hymne gesungen hat.

Gemeinsam habe man mit „ einig Vaterland“ zur Einheit aufgerufen und die Aufbruchstimmung in in den Vordergrund gestellt, sagte Chrupalla den Sendern RTL und ntv am Mittwoch. Das Lied „Auferstanden aus Ruinen“ drücke genau die Hoffnung aus, die Bürger empfinden würden.

„Wir möchten dafür sorgen, dass nicht weitere Ruinen entstehen – wie im Bereich der gesprengten Kernkraftwerke oder anderer kritischer Infrastruktur“, so Chrupalla. Eine nachträgliche, künstliche Skandalisierung der Veranstaltung sei daher unnötig.

Der Wahlkampfauftritt hatte umgehend Irritationen hervorgerufen.

Angestimmt hatte die Hymne bei der Veranstaltung der Kabarettist Uwe Steimle. Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) nannte den Auftritt am Mittwoch „extrem befremdlich“.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Tino Chrupalla (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Chrupalla verteidigt Singen von DDR-Hymne

Sachsen-Anhalt - Was ist passiert – was dahinter steckt

Was ist passiert?

  • AfD-Chef Tino Chrupalla hat in Dessau-Roßlau einen Auftritt verteidigt, bei dem er gemeinsam mit Ulrich Siegmund die DDR-Hymne gesungen hat
  • Mit „Deutschland einig Vaterland“ habe man zur Einheit aufgerufen und den Hoffnungsgedanken betont
  • Der Auftritt hatte zunächst Irritationen ausgelöst

Warum ist das wichtig?

  • Chrupalla ordnet das Singen der DDR-Hymne als Ausdruck von Hoffnung und Aufbruchstimmung im Wahlkampf ein
  • Er betont die Bedeutung des Schutzes kritischer Infrastruktur, um zu verhindern, dass „weitere Ruinen“ entstehen
  • Der Auftritt löste Irritationen aus, wodurch die Veranstaltung politisch brisant wurde

Wer ist betroffen?

  • Tino Chrupalla (AfD-Chef)
  • Ulrich Siegmund (AfD-Spitzenkandidat für die Wahl in Sachsen-Anhalt)
  • Uwe Steimle (Kabarettist, der die Hymne angestimmt hatte)

Zahlen/Fakten?

  • Auftritt von AfD-Chef Tino Chrupalla in Dessau-Roßlau mit AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund
  • Gesungen wurde die DDR-Hymne „Deutschland einig Vaterland“; zudem Bezug auf „Auferstanden aus Ruinen“
  • Verweis auf „gesprengte Kernkraftwerke“ als Beispiel für kritische Infrastruktur

Wie geht’s weiter?

  • Chrupalla und der AfD-Spitzenkandidat Siegmund wollen mit der gesungenen DDR-Hymne zur Aufbruchstimmung in Sachsen-Anhalt beitragen
  • Chrupalla will verhindern, dass weitere Ruinen entstehen, etwa durch Sprengungen an Kernkraftwerken oder anderen kritischen Infrastrukturen
  • Nach den Irritationen über den Auftritt wird die Kritik weiter diskutiert, unter anderem von Thorsten Frei (CDU) als „extrem befremdlich“ bezeichnet
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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