Saarland - Was ist passiert – was dahinter steckt
Bildung und Familie im Saarland
Saarbrücken () – Die SPD-Frauen im Saarland haben die Entscheidung der Landesregierung begrüßt, die Elternbeiträge für die Freiwillige Ganztagsschule stabil zu halten und die Rahmenbedingungen für Familien zu verbessern. Das teilten die stellvertretenden Landesvorsitzenden Flora Schröder und Christina Baltes mit.
Sie sehen in einer verlässlichen Ganztagsbetreuung eine zentrale Voraussetzung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
‚Gerade Frauen tragen im Alltag noch immer einen großen Teil der Sorgearbeit‘, erklärte die Landesvorsitzende Réka Klein. Wenn Betreuung teurer oder unzuverlässig werde, treffe das vor allem sie und besonders Alleinerziehende.
Mit Blick auf den ab 2026 geltenden bundesweiten Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung stünden Länder und Träger vor großen Herausforderungen, während das Saarland einen anderen Weg gehe.
Josephine Ortleb, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages und stellvertretende Landesvorsitzende der SPD-Frauen, betonte, der Rechtsanspruch dürfe kein Papierversprechen bleiben und brauche tragfähige Strukturen vor Ort. Der saarländische Weg zeige, dass Entlastung von Familien, Unterstützung der Träger und Qualität zusammengehen könnten.
Dies sei eine Investition in die Zukunft des Landes.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Spielendes Kind |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- SPD-Frauen im Saarland begrüßen stabile Elternbeiträge für Freiwillige Ganztagsschule.
- Verlässliche Ganztagsbetreuung als Voraussetzung für Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
- Herausforderungen durch bundesweiten Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab 2026.
Warum ist das wichtig?
- Verlässliche Ganztagsbetreuung ist entscheidend für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
- Unterstützung der Familien und Träger sowie Qualitätsverbesserung sind notwendig für erfolgreiche Umsetzung des Rechtsanspruchs.
- Stabilität der Elternbeiträge entlastet vor allem Frauen und Alleinerziehende, die oft für die Sorgearbeit verantwortlich sind.
Wer ist betroffen?
- Eltern von Kindern in der Freiwilligen Ganztagsschule
- Frauen, insbesondere Alleinerziehende
- Familien im Saarland
Zahlen/Fakten?
- Elternbeiträge für die Freiwillige Ganztagsschule bleiben stabil
- Ab 2026 bundesweiter Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung
- Herausforderung für Länder und Träger durch neue Regelungen
Wie geht’s weiter?
- Stabilität der Elternbeiträge in der Freiwilligen Ganztagsschule beibehalten
- Schaffung tragfähiger Strukturen für den bundesweiten Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung
- Investitionen in die Qualität der Betreuung und Unterstützung der Träger fördern
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