Saarland - Was ist passiert – was dahinter steckt
Bildungspartnerschaft Saarland und Occitanie
Saarbrücken () – Das Saarland und die französische Region Occitanie haben ihre seit zwei Jahrzehnten bestehende Bildungskooperation erneuert. Wie das saarländische Ministerium für Bildung und Kultur am Donnerstag mitteilte, unterzeichneten Bildungsstaatssekretärin Jessica Heide (SPD) und Franck Le Cars, Vertreter der Académie de Montpellier, in Saarbrücken eine neue Vereinbarung.
Diese soll den grenzüberschreitenden Austausch im Schul- und Berufsbildungsbereich in den kommenden Jahren vertiefen und weiterentwickeln.
Die Zusammenarbeit ist ein zentraler Bestandteil der Frankreichstrategie des Saarlandes. Bereits seit 2017 existieren drei deutsch-französische Berufsschulzweige in den Bereichen Hotellerie und Gastronomie, Tourismus sowie Bauwesen, Energie und Informationssysteme.
Diese werden in Kooperation zwischen saarländischen Berufsbildungszentren und Partnerlyzeen in Montpellier und Nîmes umgesetzt.
Im Mittelpunkt der erneuerten Partnerschaft stehen nun der Ausbau von Schulpartnerschaften, auch in sozial benachteiligten Regionen, die Stärkung von Individual- und Kurzzeitmobilitäten sowie die Weiterentwicklung beruflicher Ausbildungsgänge. Geplant sind unter anderem die Reaktivierung des regionalen Sauzay-Austauschprogramms, neue Schulpartnerschaften und verstärkte Fortbildungen für Lehrkräfte.
Die Vereinbarung gilt zunächst für vier Jahre und wird durch Programme wie Erasmus+ und das Deutsch-Französische Jugendwerk unterstützt.
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