Saarland - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaftliche Integration im Saarland
Saarbrücken () – Die saarländische Landesregierung hat eine neue Integrations- und Teilhabestrategie beschlossen. Damit soll Zugewanderten die Eingliederung erleichtert und ein gleichberechtigter Zugang zu Chancen geschaffen werden, wie das Sozialministerium am Dienstag mitteilte.
Sozialminister Magnus Jung (SPD) sagte, dass im Saarland 2024 rund jede vierte Person einen Migrationshintergrund hatte und die Zuzugszahlen von Schutzsuchenden weiterhin hoch seien.
Die Strategie orientiere sich am Grundsatz des Förderns und Forderns und setze auch auf das eigene Engagement der Menschen mit Migrationsgeschichte. Sie sei in einem breiten Beteiligungsprozess mit Bürgern, Experten und Betroffenen erarbeitet worden.
Die Strategie umfasst sieben Handlungsfelder, darunter Aufnahme und Ankommen, kultursensible Beratung, Bildungs- und Berufsintegration, politische Teilhabe, diskriminierungsfreier Zugang zur Gesundheitsversorgung und ein respektvolles demokratisches Miteinander.
Sie richtet sich sowohl an neu Zugewanderte als auch an bereits länger im Saarland lebende Menschen mit Migrationsgeschichte sowie an Kommunen und die Zivilgesellschaft.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Ankunft von Flüchtlingen aus der Ukraine in Deutschland (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Saarländische Landesregierung beschließt neue Integrations- und Teilhabestrategie.
- Ziel ist die erleichterte Eingliederung und gleichberechtigter Zugang zu Chancen für Zugewanderte.
- Strategie umfasst sieben Handlungsfelder, orientiert sich am Grundsatz "Fördern und Fordern".
Warum ist das wichtig?
- Verbesserung der Integration und Teilhabe von Zugewanderten
- Schaffung eines gleichberechtigten Zugangs zu Chancen
- Relevanz für eine vielfältige und inklusive Gesellschaft im Saarland
Wer ist betroffen?
- neu Zugewanderte
- bereits länger im Saarland lebende Menschen mit Migrationsgeschichte
- Kommunen und Zivilgesellschaft
Zahlen/Fakten?
- 2024 hat rund jede vierte Person im Saarland einen Migrationshintergrund
- Zuzugszahlen von Schutzsuchenden sind weiterhin hoch
- Strategie umfasst sieben Handlungsfelder
Wie geht’s weiter?
- Umsetzung der neuen Integrations- und Teilhabestrategie
- Förderung des eigenen Engagements der Zugewanderten
- Fokussierung auf die sieben Handlungsfelder der Strategie
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