Saarland - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaftliche Initiative zur Medikamentensicherheit in Saarbrücken
Saarbrücken () – Das saarländische Frauen- und Gesundheitsministerium hat die Initiative „Sicher für 2“ vorgestellt, die werdenden Eltern helfen soll, potenziell ungeeignete Arzneimittel während der Schwangerschaft zu identifizieren. Gesundheitsminister Magnus Jung erklärte, dass viele Arzneimittel in der Schwangerschaft unbedenklich sind, jedoch einige das ungeborene Kind gefährden können.
Besonders in den ersten Wochen der Schwangerschaft können bestimmte Medikamente kritische Auswirkungen haben.
Gemeinsam mit verschiedenen Partnern möchte das Ministerium für dieses Risiko sensibilisieren und Strategien zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit entwickeln. Die App „Sicher für 2“ ermöglicht es werdenden Eltern, Arzneimittel durch einen Barcode-Scan auf ihre Eignung für die Anwendung in der Schwangerschaft zu überprüfen.
Dadurch sollen Risiken durch die unbewusste Einnahme kindsschädigender Arzneimittel vermieden werden.
Die App kann ab sofort im Play und Apple Store heruntergeladen werden. Das Projekt wird von RpDoc® Solutions GmbH unterstützt und wurde mit 100.000 Euro gefördert.
Die Initiative entstand in Kooperation mit verschiedenen medizinischen Verbänden und Institutionen, die sich für die Sicherheit von Schwangeren und ihren Kindern einsetzen.
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