Rheinland-Pfalz - Was ist passiert – was dahinter steckt
Verkehrskontrollen in Morbach: Überladungen festgestellt
Morbach () – Bei Schwerlastkontrollen im Bereich der Polizei Trier sind am Montag und Dienstag mehrere Lastwagen mit teils erheblichen Überladungen aufgefallen. Die Beamten der Schwerlastkontrollgruppe stoppten unter anderem in Morbach und auf der A 1 bei Salmtal insgesamt vier Fahrzeuge, deren Gesamtgewicht teils weit über dem Erlaubten lag.
Das teilte das Polizeipräsidium Trier mit.
Besonders drastisch fiel die Kontrolle eines Klein-Lkw auf der Tank- und Rastanlage Eifel bei Niederöfflingen aus. Der mit Keksen beladene Wagen hatte ein zulässiges Gesamtgewicht von maximal 3.500 Kilogramm, wog auf der Waage aber 6.400 Kilogramm – eine Überladung von über 80 Prozent.
Die Beamten untersagten die Weiterfahrt, ein Teil der Ladung soll am Mittwoch umgeladen werden. Auch ein belgischer Langholztransport, der bereits am Freitag auf der B 50 bei Longkamp mit einer Überladung aufgefallen war, wurde erneut gestoppt.
Diesmal wog das Fahrzeug 48 Tonnen statt der erlaubten 40 Tonnen.
Neben diesen Fällen stoppten die Beamten am Dienstag einen deutschen Holztransport in Morbach mit einem Gesamtgewicht von über 49 Tonnen (22 Prozent zu viel) sowie einen slowenischen Fahrzeug-Transport auf der A 1 bei Salmtal. Dieser war mit zwei überbreiten Traktoren beladen und wich vom genehmigten Fahrweg ab, um einen Stau auf der A 3 zu umfahren.
Zudem hatte das Unternehmen die Kennzeichen des Gespanns getauscht, ohne die Ausnahmegenehmigung anzupassen. Dadurch verlor die Genehmigung ihre Gültigkeit.
In allen Fällen wurden Bußgeldverfahren gegen die Fahrer eingeleitet. Gegen die Unternehmen laufen Verfahren, die den Einzug des Frachterlöses vorsehen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Holztransport vom 19.05.26 mit 49t (Archiv), Polizeipräsidium Trier via |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bei Schwerlastkontrollen in Trier wurden mehrere überladene Lastwagen gestoppt.
- Ein Klein-Lkw war mit 6.400 kg über 80 % überladen.
- Bußgeldverfahren wurden gegen die Fahrer eingeleitet.
Warum ist das wichtig?
- Erhöhung der Verkehrssicherheit durch Kontrolle von Überladungen
- Verhinderung von Schäden an Straßeninfrastruktur durch unzulässige Gewichte
- Rechtsdurchsetzung gegen Unternehmen zur Wahrung fairer Wettbewerbsvoraussetzungen
Wer ist betroffen?
- Fahrer der überladenen Lastwagen
- Unternehmen der betroffenen Transporte
- Polizeibeamte der Schwerlastkontrollgruppe
Zahlen/Fakten?
- Klein-Lkw mit Überladung von über 80 Prozent, von 3.500 kg auf 6.400 kg
- Belgischer Langholztransport mit 48 Tonnen statt erlaubten 40 Tonnen
- Deutscher Holztransport in Morbach mit über 49 Tonnen (22 Prozent zu viel)
Wie geht’s weiter?
- Umladung der übergewichtigen Ladung am Mittwoch
- Bußgeldverfahren gegen Fahrer eingeleitet
- Verfahren gegen Unternehmen wegen Einzug des Frachterlöses laufen
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