Kulturministerkonferenz wechselt Präsidentschaft von Sachsen an Rheinland-Pfalz

8. Januar 2026
1 min Lesezeit

Kulturministerkonferenz wechselt Präsidentschaft von Sachsen an Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz - Was ist passiert – was dahinter steckt

Kulturpolitik in Deutschland: Übergabe der Präsidentschaft

() – Die Präsidentschaft der Kulturministerkonferenz der Länder ist turnusgemäß vom Freistaat an übergegangen. Das teilte das Sekretariat der Kultusministerkonferenz (KMK) am Donnertag mit.

Unter sächsischer Leitung mit Kulturministerin Barbara Klepsch standen 2025 Themen wie der Umgang mit NS-Raubgut, kolonialen Sammlungskontexten und die Stärkung der kulturellen Infrastruktur im Mittelpunkt.

Ein zentrales Ergebnis des Jahres war die Einrichtung einer Schiedsgerichtsbarkeit für strittige Fälle von NS-Raubgut, die seit dem 1. Dezember 2025 arbeitet. Zudem wurden gemeinsame Leitlinien von Bund, Ländern und Kommunen zum Umgang mit Kulturgütern aus kolonialen Kontexten verabschiedet.

Klepsch zog eine positive Bilanz der Zusammenarbeit und wünschte ihrer Nachfolgerin viel Erfolg.

Für das Präsidentschaftsjahr 2026 setzt Rheinland-Pfalz mit Ministerin Katharina Binz einen neuen Schwerpunkt auf die kulturelle Teilhabe junger Menschen. Dieser soll unter anderem im Herbst in einem Kamingespräch vertieft werden.

Die Konferenz will zudem ihre Arbeit zu Provenienzforschung und internationalen Kulturkonventionen fortsetzen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Kultusministerkonferenz

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Präsidentschaft der Kulturministerkonferenz wechselte von Sachsen nach Rheinland-Pfalz.
  • Schiedsgerichtsbarkeit für NS-Raubgut eingerichtet, seit 1. Dezember 2025 aktiv.
  • Rheinland-Pfalz setzt 2026 Schwerpunkt auf kulturelle Teilhabe junger Menschen.

Warum ist das wichtig?

  • Übergabe der Präsidentschaft fördert den Austausch zwischen Bundesländern
  • Schwerpunkt auf kulturelle Teilhabe junger Menschen erhöht gesellschaftliche Integration
  • Einrichtung einer Schiedsgerichtsbarkeit verbessert Umgang mit NS-Raubgut und kolonialen Kulturgütern

Wer ist betroffen?

  • Freistaat Sachsen
  • Rheinland-Pfalz
  • Kultusministerin Barbara Klepsch

Zahlen/Fakten?

  • Präsidentschaft der Kulturministerkonferenz 2023 von Sachsen auf Rheinland-Pfalz übergegangen
  • Einrichtung einer Schiedsgerichtsbarkeit für NS-Raubgut seit 1. Dezember 2025
  • Schwerpunkte 2026: kulturelle Teilhabe junger Menschen

Wie geht’s weiter?

  • Fokus auf kulturelle Teilhabe junger Menschen
  • Durchführung eines Kamingesprächs im Herbst
  • Fortsetzung der Arbeit zu Provenienzforschung und internationalen Kulturkonventionen
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