Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Sicherheit und Gefahrenabwehr in Köln
Köln () – Bei Sondierungsarbeiten im Bereich Cherusker-/Cimbernstraße in Köln-Gremberghoven sind zwei Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Es handelt sich um englische Zehn-Zentner-Bomben mit Aufschlagzünder, die noch am Donnerstag entschärft werden müssen, wie die Stadt Köln mitteilte.
Für die Entschärfung muss ein 500 Meter großer Gefahrenbereich abgesperrt und evakuiert werden.
Rund 6.000 Personen sind von den Maßnahmen betroffen, eine Anlaufstelle wurde in der Kopernikusschule eingerichtet. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf und das Kölner Ordnungsamt sind im Einsatz.
Der ÖPNV ist ebenfalls beeinträchtigt: Die S-Bahn hält nicht an der Station Steinstraße, die Buslinien 151, 152 und 154 umfahren mehrere Haltestellen.
Der genaue Zeitpunkt der Entschärfung hängt vom Fortschritt der Evakuierung ab, für die zwei Klingeldurchgänge vorgesehen sind.
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