Wüst verlangt Vorkaufsrecht für Städte bei Schrottimmobilien

30. Januar 2026
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Wüst verlangt Vorkaufsrecht für Städte bei Schrottimmobilien

Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik: Nordrhein-Westfalen gegen Schrottimmobilien

() – Das Land will per Entschließungsantrag im Bundesrat den Kommunen im Kampf gegen Schrottimmobilien helfen.

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) sagte der „Rheinischen Post“: „Im Vorfeld der Kommunalwahl ist das Thema Schrottimmobilien bundesweit diskutiert worden, dann aber zu Unrecht wieder aus dem Fokus verschwunden.“

Schrottimmobilien und systematischer Sozialbetrug führten zur Ausbeutung von Menschen und zu vielen Ängsten und Sorgen bei den Menschen im Stadtteil. „Deshalb ist es so wichtig, dass wir auf allen Ebenen ins Handeln kommen und den Worten auch Taten folgen lassen. Wir werden am Freitag eine Bundesratsinitiative zur Abstimmung stellen, die den Kommunen mehr Handlungsmöglichkeit geben soll.“

Bei den Schrottimmobilien habe man es mit kriminellen Eigentümern zu tun.

„Wir brauchen deshalb ein Vorkaufsrecht für Kommunen im Zwangsversteigerungsverfahren. Nur so kommen sie in die Lage, der Gebäude habhaft zu werden und diese unhaltbaren Zustände zu beenden“, so Wüst.

„Ich kann meine Länderkollegen nur aufrufen, da mitzumachen. Wir müssen in diesem Punkt endlich vorankommen.“

Das gelte auch für den Informationsfluss zwischen den Behörden: „Polizei und Feuerwehr muss es endlich ermöglicht werden, dem Jobcenter mitzuteilen, dass eine Immobilie unbewohnbar ist. Und die Bundesregierung sollte die Jobcenter in die Lage versetzen, daraus auch Konsequenzen zu ziehen. Wir dürfen nicht aus falscher Scheu tatenlos dabei zusehen, wie Menschen von Kriminellen systematisch ausgebeutet werden und Stadtteile verkommen. Die Menschen müssen die Politik und den Staat an dieser Stelle als handlungswillig und handlungsfähig wahrnehmen“, sagte der NRW-Regierungschef.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Dunkler Hinterhof (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Nordrhein-Westfalen plant eine Bundesratsinitiative gegen Schrottimmobilien.
  • Ministerpräsident Wüst fordert ein Vorkaufsrecht für Kommunen im Zwangsversteigerungsverfahren.
  • Verbesserung des Informationsflusses zwischen Behörden und Jobcentern wird gefordert.

Warum ist das wichtig?

  • Hilfe für Kommunen gegen Schrottimmobilien erforderlich
  • Schutz bedrohter Menschen vor Ausbeutung durch kriminelle Eigentümer
  • Notwendigkeit von Handlungsspielräumen und besserem Informationsfluss zwischen Behörden

Wer ist betroffen?

  • Kommunen
  • Menschen in betroffenen Stadtteilen
  • Kriminelle Eigentümer

Zahlen/Fakten?

  • NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst fordert mehr Handlungsspielraum für Kommunen gegen Schrottimmobilien.
  • Vorschlag für ein Vorkaufsrecht im Zwangsversteigerungsverfahren.
  • Verbesserung des Informationsflusses zwischen Polizei, Feuerwehr und Jobcentern.

Wie geht’s weiter?

  • Abstimmung über Bundesratsinitiative am Freitag
  • Einführung eines Vorkaufsrechts für Kommunen im Zwangsversteigerungsverfahren
  • Verbesserung des Informationsflusses zwischen Polizei, Feuerwehr und Jobcentern
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