Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Verkehrssicherheit in Soest: Fahrzeugstilllegung
Soest () – Die Polizei in Soest hat einen Pritschenwagen mit schwerwiegenden Verstößen aus dem Verkehr gezogen. Wie die Kreispolizeibehörde Soest mitteilte, fiel dem Fahrzeug am Freitagmorgen gegen 08:55 Uhr am Senator-Schwartz-Ring auf, als es auf die Werler Landstraße abbog.
Es war mit feuchtem Erdaushub beladen, der deutlich über die Bordwände ragte, und die Blattfedern waren durchgebogen.
Bei einer anschließenden Wiegung stellte sich heraus, dass der Lkw mit einer zulässigen Gesamtmasse von 3.500 Kilogramm tatsächlich 5.900 Kilogramm wog. Nach Abzug einer Toleranz lag die Überladung bei 2.340 Kilogramm, was einer Überschreitung von 66,86 Prozent entspricht.
Daraufhin wurde das Fahrzeug einer technischen Untersuchung unterzogen.
Dabei kamen gravierende Mängel ans Licht: Die komplette Beleuchtung, die Bremsanlage, die Lenkung sowie Tacho und Kilometerzähler waren defekt. Zudem gab es erhebliche Durchrostungen an tragenden Teilen und Undichtigkeiten an Motor, Getriebe und Kraftstofftank.
Das Fahrzeug wurde als verkehrsunsicher eingestuft, vor Ort stillgelegt und die Weiterfahrt untersagt. Gegen den 37-jährigen rumänischen Fahrer wurden Verfahren eingeleitet und eine Sicherheitsleistung erhoben.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizeibeamte (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Polizei in Soest zieht Pritschenwagen wegen schwerwiegender Verstöße aus dem Verkehr
- Wagen war mit über 2.340 Kilogramm überladen und wies gravierende technische Mängel auf
- Fahrzeug wurde als verkehrsunsicher eingestuft und stillgelegt; Verfahren gegen den 37-jährigen Fahrer eingeleitet
Warum ist das wichtig?
- Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen
- Verstoß gegen Umwelt- und Sicherheitsvorschriften ahnden
- Verantwortung der Fahrzeugführer stärken
Wer ist betroffen?
- 37-jähriger rumänischer Fahrer
- Fahrzeug mit gravierenden Mängeln
- Personen, die durch verkehrsunsichere Fahrzeuge gefährdet werden könnten
Zahlen/Fakten?
- zulässige Gesamtmasse: 3.500 kg
- tatsächliches Gewicht: 5.900 kg
- Überladung: 2.340 kg (66,86 % Überschreitung)
Wie geht’s weiter?
- Technische Untersuchung des Fahrzeugs wird fortgeführt.
- Verfahren gegen den Fahrer werden bearbeitet.
- Sicherheitsleistung muss geleistet werden.
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