NRW will trotz Bauoffensive weniger Kies und Sand abbauen

30. März 2026
1 min Lesezeit

NRW will trotz Bauoffensive weniger Kies und Sand abbauen

Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Rohstoffsituation in Nordrhein-Westfalen analysiert

() – kann nach einer neuen Studie trotz steigender Bautätigkeit den Abbau von Kies und Sand reduzieren. Das geht aus dem ersten Rohstoffmonitoring-Bericht des RWI – Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung hervor, den das Wirtschafts- und Klimaschutzministerium am Montag vorgestellt hat.

Die Studie soll künftig alle zwei Jahre erscheinen und zeigt auf, wie ein geringerer Rohstoffabbau möglich ist.

Laut dem Bericht wird der Bedarf an Kies und Sand bis 2035 in allen betrachteten Szenarien zurückgehen, im wahrscheinlichsten Szenario um rund 8 Prozent. Dies entspricht einem jährlichen Rückgang von 0,6 Prozent.

Grund dafür seien Effizienzgewinne, eine höhere Rohstoffproduktivität und die verstärkte Nutzung von recycelten Baustoffen. Die Versorgungssicherheit bleibe dabei gewährleistet.

Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) betonte, mit mehr Effizienz, Recycling und zirkulären Prozessen reduziere man den Ressourcenbedarf und stärke die Resilienz des Landes.

Das Ministerium arbeite bereits an Maßnahmen zur Erhöhung des Recyclinganteils, die in eine neue Kreislaufwirtschaftsstrategie für NRW einfließen sollen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bauarbeiter auf Baustelle (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Nordrhein-Westfalen reduziert den Abbau von Kies und Sand trotz steigender Bautätigkeit.
  • Studie zeigt bis 2035 einen Rückgang des Bedarfs an Kies und Sand um rund 8 Prozent.
  • Effizienzgewinne und verstärkte Nutzung von recycelten Baustoffen sind Gründe für den Rückgang.

Warum ist das wichtig?

  • Reduzierung des Rohstoffabbaus trotz steigender Bautätigkeit
  • Effizienzgewinne und verstärkte Nutzung von recycelten Baustoffen stärken Ressourcenbedarf und Resilienz
  • Gewährleistung der Versorgungssicherheit trotz Rückgang des Bedarfs

Wer ist betroffen?

  • Bauwirtschaft
  • Wirtschaftsministerium
  • Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen

Zahlen/Fakten?

  • Bedarf an Kies und Sand bis 2035 im wahrscheinlichsten Szenario um rund 8 Prozent rückläufig
  • Jährlicher Rückgang von 0,6 Prozent
  • Studie erscheint alle zwei Jahre

Wie geht’s weiter?

  • Studie erscheint alle zwei Jahre
  • Entwicklung neuer Maßnahmen zur Erhöhung des Recyclinganteils
  • Umsetzung einer neuen Kreislaufwirtschaftsstrategie für NRW
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