Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaft in NRW: Industrieproduktion sinkt
Düsseldorf () – Die Produktion der NRW-Industrie ist im Juni 2026 nach vorläufigen Ergebnissen kalender- und saisonbereinigt um 2,4 % gegenüber Mai 2026 gesunken. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, sank die Produktion in den energieintensiven Wirtschaftszweigen um 3,7 %. Die Produktion in der übrigen Industrie war gegenüber dem entsprechenden Vormonat mit −1,6 % ebenfalls rückläufig.
Im Vergleich zu Mai 2026 waren in NRW für die energieintensiven Branchen im Juni 2026 ausnahmslos rückläufige Entwicklungen zu beobachten: Innerhalb der energieintensiven Branchen wurde für die Metallerzeugung und -bearbeitung ein Produktionsrückgang von 3,9 % ermittelt.
Die chemische Industrie vermeldete ein Produktionsminus von 3,8 %. In der Kokerei- und Mineralölverarbeitung belief sich der Rückgang auf 3,4 %.
In den Branchen der übrigen Industrie zeigten sich hingegen unterschiedliche Entwicklungen: Im Bereich Herstellung von pharmazeutischen Erzeugnissen wurde im Vergleich zum Vormonat ein Produktionsplus von 8,8 % erzielt. Die Produktionsleistung im sonstigen Fahrzeugbau stieg um 4,7 % und die in der Herstellung von Bekleidung um 4,0 %. Der Maschinenbau verzeichnete hingegen einen Produktionsrückgang von 7,0 %. Die Herstellung von elektrischen Ausrüstungen musste Produktionseinbußen in Höhe von 3,9 % hinnehmen und die Herstellung von Metallerzeugnissen konstatierte einen Rückgang von 2,7 %.
Im Vergleich zu Februar 2022, zu Beginn des Krieges in der Ukraine, sank die Produktion im Juni 2026 insgesamt um 16,3 % (−18,2 % in der energieintensiven Industrie; −15,2 % in der übrigen Industrie).
Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, lag der revidierte kalender- und saisonbereinigte Wert für den Berichtsmonat Mai 2026 um 0,6 % unter dem Vormonatswert.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Stahlproduktion (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Die Produktion der NRW-Industrie ist im Juni 2026 gegenüber Mai 2026 kalender- und saisonbereinigt um 2,4 % gesunken
- In den energieintensiven Wirtschaftszweigen ging die Produktion um 3,7 % zurück
- Gegenüber Februar 2022 sank die Produktion im Juni 2026 insgesamt um 16,3 %
Warum ist das wichtig?
- Zeigt die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung der NRW-Industrie und deren Produktionsrückgang im Juni 2026
- Macht deutlich, dass energieintensive Branchen besonders stark betroffen sind
- Liefert Hinweise, welche Industriezweige trotz Rückgangs teils Zuwächse hatten und welche schrumpften
Wer ist betroffen?
- Energieintensive Wirtschaftszweige in NRW im Juni 2026
- Metallerzeugung und -bearbeitung, chemische Industrie sowie Kokerei- und Mineralölverarbeitung
- Übrige Industrie in NRW (z. B. Maschinenbau, Herstellung von elektrischen Ausrüstungen, Metallerzeugnisse)
Zahlen/Fakten?
- 2,4 % Produktionsrückgang der NRW-Industrie im Juni 2026 gegenüber Mai 2026
- 3,7 % Rückgang in energieintensiven Wirtschaftszweigen im Juni 2026
- 16,3 % Produktionseinbruch im Juni 2026 gegenüber Februar 2022
Wie geht’s weiter?
- Produktion der NRW-Industrie sinkt im Juni 2026 gegenüber Mai um 2,4 % kalender- und saisonbereinigt, energieintensive Branchen stärker rückläufig
- Nur einzelne Bereiche der übrigen Industrie wachsen (z.B. pharmazeutische Erzeugnisse +8,8 %), andere fallen deutlich (z.B. Maschinenbau −7,0 %)
- Seit Februar 2022 insgesamt deutlicher Produktionsrückgang: Juni 2026 minus 16,3 % insgesamt
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