Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen im April 2026
Düsseldorf () – Die Produktion der NRW-Industrie ist im April 2026 nach vorläufigen Ergebnissen kalender- und saisonbereinigt um 2,6 % gegenüber März 2026 gestiegen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt am Freitag mitteilte, stieg die Produktion in den energieintensiven Wirtschaftszweigen um 3,9 %.
Die Produktion in der übrigen Industrie stieg gegenüber dem entsprechenden Vormonat um 2,1 %. Verglichen mit dem Vorjahresmonat ging die Produktion um 1,9 % zurück.
Die der energieintensiven Industrie stieg um 0,9 %; die Produktion der übrigen Industrie war hingegen um 3,3 % rückläufig.
Im Vergleich zu März 2026 waren in NRW für die energieintensiven Branchen im April 2026 unterschiedliche Entwicklungen zu beobachten: Innerhalb der energieintensiven Branchen wurde für die Metallerzeugung und -bearbeitung ein Produktionsanstieg von 6,5 % ermittelt. Die chemische Industrie vermeldete ein Produktionsplus von 5,8 %. In der Kokerei und Mineralölverarbeitung sank die Produktion hingegen um 4,5 %. Die Herstellung von Glas und Glaswaren, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden verzeichneten einen Rückgang von 3,1 %.
Auch in den Branchen der übrigen Industrie zeigten sich unterschiedliche Entwicklungen: Im Maschinenbau wurde ein Produktionsplus von 12,5 % erzielt.
Die Produktionsleistung der Möbelherstellung stieg um 6,5 % und die der Herstellung von elektrischen Ausrüstungen um 6,0 %. Die Kfz-Industrie konstatierte hingegen einen Produktionsrückgang von 10,4 %. Die Herstellung von pharmazeutischen Erzeugnissen musste Produktionseinbußen in Höhe von 6,8 % hinnehmen.
Im Vergleich zu Februar 2022, zu Beginn des Krieges in der Ukraine, sank die Produktion im April 2026 insgesamt um 11,9 % (–14,0 % in der energieintensiven Industrie; –10,5 % in der übrigen Industrie).
Der revidierte kalender- und saisonbereinigte Wert für den Berichtsmonat März 2026 lag um 0,4 % unter dem Vormonats- und 7,3 % unter dem Vorjahreswert.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Stahlproduktion (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Produktion der NRW-Industrie im April 2026 um 2,6 % gegenüber März gestiegen.
- Unterschiedliche Entwicklungen in energieintensiven und übrigen Industrien; Metallerzeugung +6,5 %, Kfz-Industrie -10,4 %.
- Gesamtproduktion im Vergleich zu Februar 2022 um 11,9 % gesunken.
Warum ist das wichtig?
- Steigende Produktion in der NRW-Industrie kann auf wirtschaftliche Erholung hinweisen.
- Wichtige Branchen wie Maschinenbau und chemische Industrie zeigen positive Entwicklungen, was Arbeitsplätze und Investitionen fördern könnte.
Wer ist betroffen?
- energieintensive Branchen
- übrige Industrie
- Kfz-Industrie
Zahlen/Fakten?
- Produktion der NRW-Industrie im April 2026 +2,6 % gegenüber März 2026
- Energieintensive Wirtschaftszweige +3,9 %
- Produktion in der übrigen Industrie -1,9 % im Vergleich zum Vorjahresmonat
Wie geht’s weiter?
- Entwicklung der energieintensiven und übrigen Industrien beobachten
- Maßnahmen zur Stabilisierung und Verbesserung der Produktionsleistung ergreifen
- Trends in einzelnen Branchen analysieren und anpassen
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