Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaftliche Entwicklungen in Nordrhein-Westfalen
Düsseldorf () – Nordrhein-Westfalen wird bis zum Jahr 2070 voraussichtlich rund 390.000 Privathaushalte verlieren. Das hat der Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt am Montag mitgeteilt.
Demnach sinkt die Zahl der Haushalte von aktuell etwa 8,9 Millionen um 4,4 Prozent auf dann 8,5 Millionen.
Besonders stark betroffen seien größere Haushaltsformen: Dreipersonenhaushalte werden voraussichtlich um 9,9 Prozent zurückgehen, Vier- und Mehrpersonenhaushalte um 9,0 Prozent. Einpersonenhaushalte nehmen um 1,9 Prozent ab, Zweipersonenhaushalte um 3,7 Prozent.
Bis 2050 wird in fast allen Kreisen und kreisfreien Städten ein Rückgang von Haushalten mit drei und mehr Personen erwartet.
Nur in wenigen Städten zeigen sich gegenläufige Trends: Mönchengladbach verzeichnet voraussichtlich mehr Dreipersonenhaushalte, während Gelsenkirchen, Herne und ebenfalls Mönchengladbach Zuwächse bei Vier- und Mehrpersonenhaushalten erwarten. Bei Einpersonenhaushalten rechnen 32 Kommunen mit steigenden Zahlen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Dächer (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Nordrhein-Westfalen verliert bis 2070 etwa 390.000 Privathaushalte.
- Zahl der Haushalte sinkt von 8,9 Millionen auf 8,5 Millionen.
- Besonders betroffen sind Haushaltsformen mit drei und mehr Personen.
Warum ist das wichtig?
- Verlust von Privathaushalten kann soziale Strukturen verändern.
- Rückgang größerer Haushaltsformen könnte wirtschaftliche Auswirkungen haben.
- Lokale demografische Trends erfordern angepasste politische und soziale Strategien.
Wer ist betroffen?
- größere Haushaltsformen
- Einpersonenhaushalte
- Zweipersonenhaushalte
Zahlen/Fakten?
- Bis 2070 voraussichtlicher Verlust von rund 390.000 Privathaushalten in Nordrhein-Westfalen
- Zahl der Haushalte sinkt von etwa 8,9 Millionen um 4,4 Prozent auf 8,5 Millionen
- Dreipersonenhaushalte voraussichtlich Rückgang um 9,9 Prozent, Vier- und Mehrpersonenhaushalte um 9,0 Prozent
Wie geht’s weiter?
- Rückgang der Privathaushalte bis 2070 um 4,4 Prozent
- Zuwächse bei bestimmten Städten und Haushaltsformen beobachten
- Anpassung von Wohnangeboten an demografische Veränderungen prüfen
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