Lebenslange Haft für ehemaligen IS-Kämpfer nach Messeranschlag in Bielefeld

1. Juni 2026
1 min Lesezeit

Lebenslange Haft für ehemaligen IS-Kämpfer nach Messeranschlag in Bielefeld

Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Sicherheit und Terrorismus in Bielefeld

() – Ein 36-jähriger syrischer Staatsangehöriger ist vom Oberlandesgericht wegen versuchten Mordes in vier Fällen sowie wegen Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das teilte das Gericht am Montag mit.

Der Angeklagte hatte am 18. Mai 2025 vor einer Bar in Bielefeld einen Anschlag auf Gäste verübt, wobei er mehrere Personen schwer verletzte.

Der Senat stellte die besondere Schwere der Schuld fest und ordnete die Sicherungsverwahrung an. Der Angeklagte war zwischen 2015 und 2016 aktiv für den „Islamischen Staat“ in tätig und hatte sich ideologisch stark mit der Organisation identifiziert.

Nach seiner Flucht in die und später nach radikalisierte er sich erneut und plante den Anschlag, um möglichst viele „Ungläubige“ zu töten.

Die Geschädigten haben im Adhäsionsverfahren Schmerzensgeldansprüche geltend gemacht, die der Senat in Höhe von jeweils 70.000 Euro zusprach. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, der Angeklagte sowie der Generalbundesanwalt können innerhalb einer Woche Revision einlegen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Justicia (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Ein 36-jähriger Syrer wurde vom Oberlandesgericht Düsseldorf wegen versuchten Mordes in vier Fällen und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung verurteilt.
  • Er verübte am 18. Mai 2025 einen Anschlag vor einer Bar in Bielefeld und verletzte mehrere Personen schwer.
  • Das Gericht stellte die besondere Schwere der Schuld fest und ordnete die Sicherungsverwahrung an.

Warum ist das wichtig?

  • Schutz der Öffentlichkeit vor extremistischen Gewalttätern
  • Bedeutung der rechtlichen Konsequenzen für terroristische Aktivitäten
  • Schmerzensgeld als Anerkennung der erlittenen Schäden durch das Verbrechen

Wer ist betroffen?

  • 36-jähriger syrischer Staatsangehöriger
  • mehrere Gäste der Bar in Bielefeld
  • Geschädigte mit Schmerzensgeldansprüchen

Zahlen/Fakten?

  • Lebenslange Freiheitsstrafe für 36-jährigen Syrer wegen versuchten Mordes in vier Fällen.
  • Anschlag am 18. Mai 2025 in Bielefeld; mehrere schwer verletzte Personen.
  • Schmerzensgeldansprüche der Geschädigten in Höhe von jeweils 70.000 Euro zugesprochen.

Wie geht’s weiter?

  • Revision durch den Angeklagten oder Generalbundesanwalt innerhalb einer Woche möglich
  • Urteil ist noch nicht rechtskräftig
  • Schmerzensgeldansprüche der Geschädigten wurden festgelegt
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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