Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Sport: Olympische Spiele Rhein-Ruhr 2036+
Düsseldorf () – Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat gemeinsam mit Vertretern von 17 Kommunen, Sportverbänden und Athleten ein aktualisiertes Konzept für eine Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 in der Region Rhein-Ruhr vorgestellt. Wie die Staatskanzlei am Dienstag mitteilte, wurde dabei Köln als sogenannte „Leading City“ festgelegt.
Die Domstadt soll Standort für das Olympische und Paralympische Dorf sowie für ein temporäres Leichtathletikstadion werden.
Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) erklärte, das Konzept sei durch Gespräche mit Athleten und Experten weiterentwickelt worden und biete nun „die kompaktesten, nachhaltigsten und spektakulärsten Spiele“. Mit mehr als 14 Millionen Tickets könnten so viele Zuschauer wie nie zuvor erreicht werden.
Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester (SPD) erklärte, die Stadt sei bereit, gemeinsam mit den anderen Kommunen die Spiele an den Rhein und die Ruhr zu holen.
Das Konzept setzt laut Angaben vollständig auf bestehende oder temporäre Sportstätten. Rund 95 Prozent der Athleten könnten demnach ihre Wettkampfstätten innerhalb von 60 Minuten Fahrtzeit vom Olympischen Dorf in Köln erreichen.
Die endgültige Entscheidung über eine deutsche Bewerbung fällt beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) im September 2026. Zuvor sollen am 19. April 2026 in allen 17 beteiligten Städten Ratsbürgerentscheide durchgeführt werden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Kölner Hauptbahnhof und Dom (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Nordrhein-Westfalen stellt aktualisiertes Konzept für Olympiabewerbung 2036, 2040 oder 2044 vor.
- Köln wird als "Leading City" und Standort für Olympisches Dorf festgelegt.
- Entscheidung über Bewerbung fällt im September 2026, vorher Ratsbürgerentscheide in 17 Städten.
Warum ist das wichtig?
- Stärkung der regionalen Identität und Gemeinschaft durch die Austragung der Spiele
- Potenzial für touristische und wirtschaftliche Impulse in der Region Rhein-Ruhr
- Nachhaltigkeit durch Nutzung bestehender oder temporärer Sportstätten
Wer ist betroffen?
- Landesregierung Nordrhein-Westfalen
- Vertreter von 17 Kommunen
- Sportverbände und Athleten
Zahlen/Fakten?
- 14 Millionen Tickets könnten verkauft werden
- 95 Prozent der Athleten erreichen Wettkampfstätten innerhalb von 60 Minuten
- Entscheidung über deutsche Bewerbung fällt im September 2026
Wie geht’s weiter?
- Durchführung von Ratsbürgerentscheiden am 19. April 2026 in allen 17 Städten
- Entscheidung über die Bewerbung fällt im September 2026 beim DOSB
- Köln als Leading City mit Olympischem Dorf und Leichtathletikstadion planmäßig weiterentwickeln
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