Internationaler Einsatz gegen mutmaßliche Amphetaminlaborbetreiber in Mönchengladbach

15. Juli 2026
1 min Lesezeit

Panorama: & NRW-Ermittlungen

Mönchengladbach () – Im Rahmen eines umfangreichen Ermittlungsverfahrens haben Einsatzkräfte der Polizei NRW sowie niederländische Beamte am Mittwoch in den frühen Morgenstunden insgesamt zehn Objekte in sowie drei weitere in den Niederlanden durchsucht und mehrere Personen festgenommen. Dies teilte die Polizei Mönchengladbach mit.

Die Maßnahmen erfolgten im Rahmen der bei der Polizei Mönchengladbach geführten Ermittlungskommission »Awari« in enger Zusammenarbeit mit Europol sowie dem Landeskriminalamt und der Gemeinsamen Grundstoffüberwachungsstelle beim Bundeskriminalamt.

Das Ermittlungsverfahren richtet sich derzeit gegen neun deutsche und niederländische Personen, denen vorgeworfen wird, in verschiedenen Tatzeiträumen seit 2025 Grundstoffe für die illegale Herstellung von Amphetamin im Tonnenbereich beschafft und mehrere Amphetaminlabore betrieben zu haben.

Bei den Durchsuchungen stellte die Kriminalpolizei zahlreiche Beweismittel sicher, die nun ausgewertet werden. Neben den Wohnanschriften der Verdächtigen wurden vor allem mögliche Produktionsstätten, darunter zwei Lagerhallen in den Ortschaften Kaldenkirchen und Niederkrüchten, durchsucht.

Die Ermittlungen dauern an.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizei (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Internationaler Einsatz gegen mutmaßliche Amphetaminlaborbetreiber in Mönchengladbach

Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Was ist passiert?

  • Polizei NRW und niederländische Beamte haben im Rahmen der Ermittlungen zur Kommission „Awari“ zehn Objekte in Deutschland und drei in den Niederlanden durchsucht und mehrere Personen festgenommen
  • Das Verfahren richtet sich gegen neun deutsche und niederländische Personen, denen vorgeworfen wird, seit 2025 Grundstoffe für die illegale Amphetaminherstellung im Tonnenbereich beschafft und mehrere Amphetaminlabore betrieben zu haben
  • Bei den Durchsuchungen wurden zahlreiche Beweismittel sichergestellt, unter anderem wurden zwei Lagerhallen in Kaldenkirchen und Niederkrüchten durchsucht

Warum ist das wichtig?

  • Zugriff auf Beweismittel zur Aufklärung von Amphetaminproduktion und -beschaffung im Tonnenbereich
  • Sicherstellung möglicher Produktionsorte wie Lagerhallen zur Unterbindung weiterer illegaler Herstellung
  • Gemeinsame Ermittlungen mit Behörden in Deutschland und den Niederlanden zur wirksameren Strafverfolgung und Zerschlagung von Strukturen

Wer ist betroffen?

  • Neun deutsche und niederländische Personen, gegen die sich das Ermittlungsverfahren richtet
  • Mehrere Personen, die bei den Durchsuchungen festgenommen wurden
  • Personen mit Wohnanschriften der Verdächtigen

Zahlen/Fakten?

  • 10 Objekte in Deutschland und 3 weitere in den Niederlanden durchsucht
  • 9 deutsche und niederländische Personen sind im Ermittlungsverfahren
  • Tatzeiträume seit 2025; Grundstoffe für illegale Amphetaminherstellung im Tonnenbereich; mehrere Amphetaminlabore betrieben

Wie geht’s weiter?

  • Die Ermittlungen dauern an und die sichergestellten Beweismittel werden ausgewertet
  • Weitere Schritte im Rahmen der Ermittlungskommission „Awari“ laufen in Zusammenarbeit mit Europol sowie KLA/LKA und der Grundstoffüberwachungsstelle beim BKA
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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