Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaftliche Entwicklungen im Güterumschlag NRW
Düsseldorf () – In den nordrhein-westfälischen Binnenhäfen ist der Güterumschlag im vergangenen Jahr um fast zwei Prozent gesunken. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, wurden 2025 insgesamt 97,9 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen, was einem Rückgang von 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Besonders deutlich ging der Umschlag bei Erzen, Steinen und Erden mit einem Minus von 8,5 Prozent zurück.
Rund ein Drittel der gesamten Tonnage machten Gefahrgüter wie flüssige Mineralölerzeugnisse aus. Mit 28,7 Millionen Tonnen wurde hier sogar ein leichter Zuwachs von 1,5 Prozent verzeichnet.
Die wichtigste Wasserstraße blieb der Rhein, auf den drei Viertel des gesamten Güterumschlags in NRW entfielen.
Die Güterstruktur unterschied sich je nach Wasserstraße: In den Rheinhäfen dominierten Erze, Steine und Erden sowie Mineralölerzeugnisse. Im Westdeutschen Kanalgebiet wurden vor allem Mineralölerzeugnisse und Kohle umgeschlagen, während auf der Weser landwirtschaftliche Erzeugnisse den größten Anteil ausmachten.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Rheinkniebrücke am Rhein bei Düsseldorf |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Güterumschlag in nordrhein-westfälischen Binnenhäfen 2025 um fast zwei Prozent gesunken
- Rückgang von 8,5 Prozent bei Erzen, Steinen und Erden
- Leichter Zuwachs von 1,5 Prozent bei Gefahrgütern wie Mineralölerzeugnissen
Warum ist das wichtig?
- Rückgang des Güterumschlags kann wirtschaftliche Auswirkungen auf die Region haben
- Veränderung der Güterstruktur liefert Hinweise auf Markttrends und Bedürfnisse
- Wichtige Wasserstraße Rhein bleibt zentral für den Güterverkehr in NRW
Wer ist betroffen?
- Unternehmen im Güterumschlag
- Betreiber von Binnenhäfen
- Logistikdienstleister
Zahlen/Fakten?
- Güterumschlag in nordrhein-westfälischen Binnenhäfen 2025: 97,9 Millionen Tonnen
- Rückgang des Güterumschlags: 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr
- Rückgang bei Erzen, Steinen und Erden: 8,5 Prozent
Wie geht’s weiter?
- Beobachtung des Rückgangs im Güterumschlag im Jahr 2025
- Analyse der Güterstruktur in verschiedenen Wasserstraßen
- Überprüfung der Entwicklungen im Umgang mit Gefahrgütern
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