Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik: Maßnahmen gegen Sozialleistungsmissbrauch in NRW
Berlin () – Die NRW-CDU will den Missbrauch von Sozialleistungen durch kriminelle Banden massiv einschränken. In einem Antrag für den Bundesparteitag in Stuttgart im Februar, der über den die „Bild am Sonntag“ berichtet, fordert der Landesverband drastische Maßnahmen gegen den Missbrauch der EU-Freizügigkeit.
Dabei geht es auch um eine Reform der Zahlung von Kindergeld ins Ausland.
„Kindergeldbetrug ist leider immer mehr zu einer Masche krimineller Banden geworden“, erklärte CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann der „Bild am Sonntag“. „Es ist nur konsequent, das Kindergeld an die Lebenshaltungskosten anzupassen, wenn es ins EU-Ausland, zum Beispiel nach Rumänien oder Bulgarien, überwiesen wird.“
Die aktuellen Zahlungen seien dort aufgrund der geringeren Lebenshaltungskosten „völlig überproportional“, so Linnemann.
Zudem will die Union gegen die Ausbeutung mit sogenannten Schrott-Immobilien vorgehen. Der Antrag sieht vor, dass Polizei und Feuerwehr Unbewohnbarkeit direkt an die Jobcenter melden dürfen, um Zahlungen zu stoppen, „damit kriminelle Netzwerke nicht mehr von der zwangsweisen Weiterleitung von Sozialleistungen profitieren.“
Um die Ermittlungsarbeit zu erleichtern, fordert die CDU ein Betrugs-Zentralregister zur Vernetzung von Melderegistern, Familienkassen und Sozialämtern.
Wer beim Betrug erwischt werde, solle zudem mit härteren Konsequenzen rechnen müssen: Die Union verlangt die „leichtere Ausweisung von EU-Ausländern inklusive der Möglichkeit einer Wiedereinreisesperre“. NRW-Generalsekretär Paul Ziemiak zu „Bild am Sonntag“: „Sozialleistungsbetrug untergräbt das Vertrauen in unsere Demokratie und in die staatliche Handlungsfähigkeit. Ihm muss mit der ganzen Härte des Rechtsstaates begegnet werden.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | CDU-Parteitag (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- NRW-CDU fordert Maßnahmen gegen Missbrauch von Sozialleistungen durch kriminelle Banden.
- Vorschlag zur Reform der Kindergeldzahlung ins EU-Ausland.
- Einrichtung eines Betrugs-Zentralregisters zur besseren Vernetzung der Ämter.
Warum ist das wichtig?
- Eindämmung des Missbrauchs von Sozialleistungen durch kriminelle Banden
- Anpassung des Kindergelds an Lebenshaltungskosten im EU-Ausland
- Stärkung der Ermittlungsarbeit und härtere Konsequenzen für Betrüger
Wer ist betroffen?
- Kriminelle Banden
- EU-Ausländer
- Betroffene Personen in Deutschland
Zahlen/Fakten?
- Forderung nach einer Reform der Kindergeldzahlung ins Ausland
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Wie geht’s weiter?
- Reform der Kindergeldzahlungen ins Ausland anpassen
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- Härtung der Konsequenzen für Sozialleistungsbetrug
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