Bonns Oberbürgermeister nennt Nordbrücken-Entscheidung schlimme Botschaft für die Region

19. Juni 2026
1 min Lesezeit

Bonns Oberbürgermeister nennt Nordbrücken-Entscheidung schlimme Botschaft für die Region

Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Verkehrspolitik in Bonn: Nordbrücke Zukunft unklar

() – Bonns Oberbürgermeister Guido Déus hat die Entscheidung von Bundesverkehrsministerium und Autobahn GmbH zur Zukunft der Nordbrücke als schlimme Botschaft für Bonn und die Region bezeichnet. Das teilte die Stadt am Freitag mit.

Die Vorlandbrücke werde abgerissen und neu errichtet. Déus rechnet mit mindestens zwei, möglicherweise sogar drei Jahren einer extrem angespannten Verkehrslage im Stadtgebiet.

Seit der Sperrung der Brücke am 3. Juni hätten die 100.000 Fahrzeuge, die die Nordbrücke täglich nutzten, neue Wege gesucht, viele davon führten mitten durch die Innenstadt.

Die Stadt habe bereits Sofortmaßnahmen umgesetzt, darunter neue Park-and-Ride-Plätze mit Shuttles, kostenlose Busse und Bahnen bis Ende Juni sowie Maßnahmen zur Entzerrung des öffentlichen Nahverkehrs. Déus verwies auf erste Erfolge: Die Zahl der Radfahrer auf der Kennedybrücke sei von 8.000 auf 19.000 pro Tag gestiegen, Pendler nutzten vermehrt die Park-and-Ride-Angebote.

Der Oberbürgermeister kündigte weitere Maßnahmen an und betonte die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit mit dem Rhein-Sieg-Kreis.

Er dankte Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder und Staatssekretärin Dr. Claudia Stutz für die Unterstützung. Zugleich machte Déus deutlich, dass die Stadt angesichts der angespannten Haushaltslage auf dem Weg zum Haushaltssicherungskonzept zusätzliche Hilfe von Bund und Land benötige.

Die geplante Wiederzulassung des Fuß- und Radverkehrs auf der Nordbrücke ab Spätsommer bezeichnete er als gute Botschaft.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Nordbrücke (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Bonns Oberbürgermeister kritisiert Entscheidung zur Nordbrücke als negativ für die Region.
  • Vorlandbrücke wird abgerissen und neu errichtet, Verkehrslage verschärft sich für mindestens zwei bis drei Jahre.
  • Sofortmaßnahmen wurden umgesetzt, darunter neue Park-and-Ride-Plätze und kostenlose Verkehrsmittel.

Warum ist das wichtig?

  • Einfluss auf Verkehrslage und Stadtentwicklung in Bonn
  • Erforderliche Anpassungen im öffentlichen Nahverkehr und zusätzliche Maßnahmen
  • Notwendigkeit finanzieller Unterstützung von Bund und Land

Wer ist betroffen?

  • Bewohner Bonn und Region
  • Pendler
  • Radfahrer

Zahlen/Fakten?

  • Nordbrücke wird abgerissen und neu errichtet
  • Geschätzte extreme Verkehrslage von 2-3 Jahren
  • Tägliche Nutzung der Nordbrücke zuvor: 100.000 Fahrzeuge
  • Anstieg der Radfahrer auf der Kennedybrücke: von 8.000 auf 19.000 pro Tag

Wie geht’s weiter?

  • Umsetzung weiterer Maßnahmen zur Entlastung des Verkehrs
  • Enge Zusammenarbeit mit dem Rhein-Sieg-Kreis
  • Zusätzliche Unterstützung von Bund und Land zur Haushaltsicherung anfordern
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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