20-Jähriger zündet Pyrotechnik im ICE nach Frankfurt und verletzt Reisende

3. April 2026
1 min Lesezeit

20-Jähriger zündet Pyrotechnik im ICE nach Frankfurt und verletzt Reisende

Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaft: Vorfall im ICE von Siegburg

Siegburg () – Ein 20-jähriger Mann hat am Donnerstagabend im ICE von nach pyrotechnische Gegenstände gezündet. Dabei wurden mindestens 12 Mitreisende leicht verletzt, wie die Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis mitteilte.

Eine Person erlitt vermutlich ein Knalltrauma und wurde zur Behandlung in ein Bonner Krankenhaus gebracht, konnte aber noch am selben Abend wieder entlassen werden.

Der mutmaßliche Täter, ein deutscher Staatsbürger aus Aachen, wurde von anderen Fahrgästen in der Zugtoilette eingeschlossen. Bundespolizisten nahmen ihn gegen 21:00 Uhr im Bahnhof Siegburg/ fest.

Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten eine Maske, zwei Messer und zwei frei verkäufliche Rauchkörper. Der Zug mit rund 180 Fahrgästen wurde umgehend geräumt und ein Teil des Bahnhofgeländes vorsorglich gesperrt.

Die Passagiere wurden in einer nahegelegenen Turnhalle von der Siegburger Feuerwehr versorgt, Notfallseelsorger standen bereit.

Nach einer Durchsuchung des Zuges durch die Bundespolizei und der Spurensicherung wurden der ICE und das betroffene Gleis gegen 00:45 Uhr freigegeben. Der 20-Jährige befindet sich in polizeilichem Gewahrsam, die Ermittlungen zu seiner Motivation dauern an.

Die Kriminalpolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung sowie Verstößen gegen das Sprengstoff- und das Waffengesetz.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizisten (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Ein 20-jähriger Mann zündet im ICE pyrotechnische Gegenstände.
  • Mindestens 12 Mitreisende werden leicht verletzt, eine Person hat vermutlich ein Knalltrauma.
  • Der Täter wird von Fahrgästen in der Zugtoilette eingeschlossen und von der Polizei festgenommen.

Warum ist das wichtig?

  • Schutz der Passagiere vor gefährlichen Handlungen im öffentlichen Verkehr
  • Notwendigkeit der schnellen Reaktion der Sicherheitskräfte zur Gewährleistung der Sicherheit
  • Unterstützung der verletzten Personen durch Notfallseelsorger und medizinische Versorgung

Wer ist betroffen?

  • 12 Mitreisende, die leicht verletzt wurden
  • 1 Person mit vermutlich einem Knalltrauma
  • Fahrgäste des ICE mit rund 180 Passagieren

Zahlen/Fakten?

  • 12 Mitreisende leicht verletzt
  • 1 Person erlitt vermutlich ein Knalltrauma
  • 180 Fahrgäste im Zug betroffen

Wie geht’s weiter?

  • Ermittlungen zur Motivation des Täters dauern an
  • Kriminalpolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und Waffengesetzverstöße
  • Täter befindet sich in polizeilichem Gewahrsam
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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