Zoll deckt Steuervergehen in Salzgitter auf

20. Mai 2026
1 min Lesezeit

Zoll deckt Steuervergehen in Salzgitter auf

Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaft: Zigaretten-Schmuggel in Salzgitter

() – Zöllner der Kontrolleinheit Verkehrswege aus haben bei einer Kontrolle eines Kiosks in Salzgitter mehrere Verstöße gegen das Tabaksteuerrecht sowie gegen das Arzneimittelgesetz und das Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz aufgedeckt. Dabei wurde ein Tabaksteuerschaden von über 5.500 Euro festgestellt.

Die Maßnahme begann mit einem ungewöhnlichen Vorfall, als ein vermeintlicher Kunde das Geschäft betrat und nach der Toilette fragte.

Nach seinem Toilettengang wollte er das Geschäft mit einem Karton verlassen, der unversteuerte Zigaretten enthielt.

Im Verlauf der Kontrolle fanden die Zöllner weitere illegale Produkte, darunter unversteuerte Tabakwaren und andere verbotene Substanzen. Insgesamt wurden 19.700 Stück unversteuerte Zigaretten, 4.626 Milliliter unversteuerte Substitute für Tabakwaren, 27 Dosen Snus, 99 Dosen tabakfreie Nikotin-Pouches, 4.690 Milliliter Lachgas sowie Potenzmittel sichergestellt.

Die Tabakwaren und die Nikotin-Pouches sind nach geltendem Recht verboten, und die sichergestellten Substanzen unterliegen ebenfalls strengen gesetzlichen Regelungen.

Gegen den 32-jährigen Kioskbesitzer und den 23-jährigen vermeintlichen Kunden wurden Steuerstrafverfahren eingeleitet, die mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe geahndet werden können. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Staatsanwaltschaft geführt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Beschlagnahmte Ware (Archiv), HZA Braunschweig via

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Zöllner haben bei Kontrolle eines Kiosks in Salzgitter Verstöße gegen Tabaksteuerrecht, Arzneimittelgesetz und Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz aufgedeckt.
  • Über 19.000 Stück unversteuerte Zigaretten sowie weitere illegale Produkte sichergestellt.
  • Steuerstrafverfahren gegen Kioskbesitzer und vermeintlichen Kunden eingeleitet.

Warum ist das wichtig?

  • Aufdeckung von Steuerverstößen schützt den Staat vor finanziellen Verlusten.
  • Sicherstellung illegaler Substanzen trägt zur Gesundheitsprävention bei.
  • Strafverfahren gegen Beteiligte können mögliche Nachahmer abschrecken.

Wer ist betroffen?

  • Kioskbesitzer (32 Jahre alt)
  • vermeintlicher Kunde (23 Jahre alt)
  • Staatsanwaltschaft Braunschweig

Zahlen/Fakten?

  • Tabaksteuerschaden von über 5.500 Euro
  • 19.700 Stück unversteuerte Zigaretten
  • 4.690 Milliliter Lachgas

Wie geht’s weiter?

  • Fortsetzung der Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft Braunschweig
  • Mögliche Strafverfahren gegen die Beteiligten
  • Prüfung weiterer Verstöße im Kiosk und Umfeld
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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