Zentralrat der Juden kritisiert niedersächsische Linkspartei

18. März 2026
1 min Lesezeit

Zentralrat der Juden kritisiert niedersächsische Linkspartei

Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaftliche Spannungen über Antisemitismus in Niedersachsen

() – Der Zentralrat der Juden kritisiert den jüngst gefassten Beschluss gegen „den heute real existierenden Zionismus“ der niedersächsischen Linkspartei. „Dem Judenhass, den sie in zahlreichen Lippenbekenntnissen von sich gewiesen hat, bietet die Linkspartei damit ein Zuhause“, sagte Präsident Josef Schuster der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Die „demonstrative Ablehnung“ des jüdischen Staates sei „ein Angriff auf das Selbstbestimmungsrecht des jüdischen Volkes“, so Schuster gegenüber noz.

„Jeder kann sehen: Der linke ‚Antizionismus` ist schlecht kaschierter Antisemitismus“. Der Beschluss vertreibe „jene Stimmen aus der Partei, die noch einen moralischen Kompass besitzen“, kritisierte Schuster den Beschluss.

Das zeige der Austritt des brandenburgischen Antisemitismusbeauftragten Andreas Büttner, der „ein stets entschlossener Verteidiger jüdischen Lebens“ sei.

Schuster warnte, dass die Gewalt gegen jüdische Einrichtungen „unter dem Mantel des `Antizionismus`“ weiter zunehme. Der Antrag der Linkspartei trage „zur rhetorischen Rechtfertigung dieser Gewalt“ bei.

„Geht sie diesen Weg weiter, stellt sich die Linke an die Seite derjenigen, die eine solche Gewalt billigen oder gar unterstützen“, so der Präsident des Zentralrates der Juden weiter.

Am vergangenen Wochenende hatte der niedersächsische Landesverband der Linken einen Beschluss mit dem Titel „Die Linke lehnt den heute real existierenden Zionismus ab“ verabschiedet. In dem Beschluss erklären die niedersächsischen Linken unter anderem, dass ein Apartheidstaat sei, der einen Genozid im Gazastreifen begehe.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Zentralrat der Juden (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Zentralrat der Juden kritisiert Beschluss der Linkspartei Niedersachsen gegen Zionismus.
  • Präsident Josef Schuster warnt vor zunehmender Gewalt gegen jüdische Einrichtungen unter dem Vorwand des Antizionismus.
  • Linkspartei wird beschuldigt, Antisemitismus zu fördern und moralische Stimmen aus der Partei zu vertreiben.

Warum ist das wichtig?

  • Kritik am Beschluss der Linkspartei zur Ablehnung des Zionismus zeigt besorgniserregenden Antisemitismus.
  • Angriffe auf das Selbstbestimmungsrecht des jüdischen Volkes durch solche Beschlüsse sind alarmierend.
  • Zunehmende Gewalt gegen jüdische Einrichtungen könnte durch antizionistische Rhetorik gerechtfertigt werden.

Wer ist betroffen?

  • Zentralrat der Juden
  • Linkspartei in Niedersachsen
  • jüdisches Volk

Zahlen/Fakten?

  • Beschluss der niedersächsischen Linkspartei gegen "den heute real existierenden Zionismus"
  • Bewertung als Angriff auf das Selbstbestimmungsrecht des jüdischen Volkes
  • Vorwurf, dass linke Antizionismus Antisemitismus kaschiert

Wie geht’s weiter?

  • Fortgesetzte Kritik an der Linkspartei durch den Zentralrat der Juden
  • Mögliche Zunahme von Gewalt gegen jüdische Einrichtungen
  • Entwicklung der politischen Positionen innerhalb der Linkspartei beobachten
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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