Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Tarifkonflikt an Hochschulen in Niedersachsen
Hannover () – Die Gewerkschaft ver.di hat für Mittwoch, 28. Januar, zu bundesweiten Warnstreiks an Hochschulen und Forschungseinrichtungen aufgerufen. In Niedersachsen und Bremen sollen Beschäftigte in Göttingen, Braunschweig, Hannover, Oldenburg, Osnabrück und Bremen die Arbeit niederlegen, wie die Gewerkschaft mitteilte.
Ziel sei es, in der laufenden Tarifrunde des öffentlichen Dienstes der Länder den Druck auf die Arbeitgeberseite zu erhöhen.
Ver.di fordert Gehaltserhöhungen von sieben Prozent, mindestens jedoch 300 Euro monatlich. Für Nachwuchskräfte werden 200 Euro mehr und eine unbefristete Übernahme nach der Ausbildung verlangt.
Zudem soll der Tarifvertrag auch für studentische Hilfskräfte gelten. Die stellvertretende Fachbereichsleiterin Ulrike Schilling kritisierte, die Tarifgemeinschaft deutscher Länder habe auch in der zweiten Verhandlungsrunde kein verbindliches Angebot vorgelegt.
In mehreren Städten sind Kundgebungen und Demonstrationen geplant.
In Oldenburg startet die Aktion um 11.45 Uhr am Campus Wechloy, in Osnabrück um 11.45 Uhr vor der Mensa im Schlossgarten. In Bremen ist eine Demo ab 12.15 Uhr am MZH geplant, in Göttingen beginnt die Kundgebung um 9.00 Uhr an der Zentralmensa.
In Braunschweig findet ab 11.00 Uhr eine Kundgebung auf dem Universitätsplatz der TU statt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Universität Osnabrück |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Ver.di ruft zu bundesweiten Warnstreiks an Hochschulen und Forschungseinrichtungen auf.
- Ziel sind Gehaltserhöhungen von sieben Prozent und verbesserten Bedingungen für Nachwuchskräfte.
- In mehreren Städten sind Kundgebungen und Demonstrationen geplant.
Warum ist das wichtig?
- Erhöhung des Drucks auf die Arbeitgeberseite in der Tarifrunde
- Forderung nach besseren Arbeitsbedingungen und Gehalt für Beschäftigte
- Einbeziehung studentischer Hilfskräfte in den Tarifvertrag
Wer ist betroffen?
- Beschäftigte an Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Niedersachsen und Bremen
- Nachwuchskräfte
- studentische Hilfskräfte
Zahlen/Fakten?
- Gehaltserhöhungen von 7 % oder mindestens 300 Euro monatlich gefordert
- Forderung nach 200 Euro mehr für Nachwuchskräfte und unbefristete Übernahme
- Tarifvertrag soll auch für studentische Hilfskräfte gelten
Wie geht’s weiter?
- Durchführung von bundesweiten Warnstreiks an Hochschulen und Forschungseinrichtungen am 28. Januar
- Gehaltserhöhungen sowie unbefristete Übernahme für Nachwuchskräfte fordern
- Kundgebungen und Demonstrationen in mehreren Städten geplant
- Bahn zieht positive Bilanz bei Reinigungsprogramm - 2. Mai 2026
- EU sieht begrenzte zusätzliche Wirkung durch deutsches Klimaziel - 2. Mai 2026
- Kanzleramtschef ruft Schwarz-Rot zum Durchhalten auf - 2. Mai 2026
