Verdacht des banden- und gewerbsmäßigen Betrugs in Sachsen und Niedersachsen

14. Juli 2026
1 min Lesezeit

Panorama: Durchsuchungen in

Dresden () – Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft Dresden haben am Dienstag umfangreiche Durchsuchungsmaßnahmen des Landeskriminalamtes in und Niedersachsen stattgefunden. Die Maßnahmen richteten sich gegen fünf Beschuldigte, deren Privatwohnungen in Dresden, Königsbrück sowie in Niedersachsen durchsucht wurden, teilten die Behörden mit.

Unterstützt wurden die Einsatzkräfte durch die sächsische Bereitschaftspolizei und die Polizei Niedersachsen.

Den Beschuldigten wird banden- und gewerbsmäßiger Betrug zum Nachteil einer norwegischen Gesellschaft vorgeworfen. Sie sollen ab dem 1. Januar 2015 für ein in Dresden ansässiges Reisebüro Angelreisen im Rahmen eines Handelsvertretervertrages an Kunden aus , der und verkauft haben.

Dabei waren die Beschuldigten lediglich zum Vertragsabschluss berechtigt und nicht befugt, die von den Kunden gezahlten Gelder zu vereinnahmen.

Durch Manipulationen an den Rechnungen sollen die Beschuldigten die Zahlungen der Kunden an sich umgeleitet haben. Zudem haben sie unterschiedliche Wechselkurse zwischen Euro und Norwegischen Kronen ausgenutzt, um lediglich verminderte Beträge an die norwegische Gesellschaft weiterzuleiten.

Nach bisherigem Ermittlungsstand ist ein Gesamtschaden von etwa 1,3 Millionen Euro entstanden. Die Ermittlungen dauern an.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizeiautos (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Verdacht des banden- und gewerbsmäßigen Betrugs in Sachsen und Niedersachsen

Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Was ist passiert?

  • Das Landeskriminalamt hat im Auftrag der Staatsanwaltschaft Dresden umfangreiche Durchsuchungen in Sachsen und Niedersachsen durchgeführt, darunter Privatwohnungen in Dresden und Königsbrück sowie in Niedersachsen
  • Gegen fünf Beschuldigte wird banden- und gewerbsmäßiger Betrug vorgeworfen, bei dem Kunden für Angelreisen Gelder zahlten, die anschließend durch Manipulationen an Rechnungen und ausgenutzte Wechselkurse an die norwegische Gesellschaft umgeleitet bzw. vermindert weitergeleitet wurden
  • Nach bisherigem Ermittlungsstand entstand ein Gesamtschaden von etwa 1,3 Millionen Euro, die Ermittlungen dauern an

Warum ist das wichtig?

  • Aufdecken von banden- und gewerbsmäßigem Betrug zum Nachteil einer norwegischen Gesellschaft und möglichem Schutz potenzieller Opfer
  • Abschöpfung bzw. Verfolgung von Umgehungen wie unbefugte Vereinnahmung von Kundengeldern und Manipulationen von Rechnungen
  • Reduzierung des finanziellen Schadens durch Identifizierung der Weiterleitung von Geldern und Wechselkursmanipulationen

Wer ist betroffen?

  • Fünf Beschuldigte mit Privatwohnungen in Dresden und Königsbrück sowie in Niedersachsen
  • Kunden aus Deutschland, der Schweiz und Österreich (Empfänger der Reise-/Angelangebote)
  • Eine norwegische Gesellschaft (Geschädigte)

Zahlen/Fakten?

  • 5 Beschuldigte
  • Gesamtschaden etwa 1,3 Millionen Euro
  • Verkauf/Abschluss ab 1. Januar 2015

Wie geht’s weiter?

  • Die Ermittlungen dauern an
  • Weitere Ergebnisse zur Schadenshöhe und zum Vorgehen der fünf Beschuldigten werden erwartet
  • Strafrechtliche Verfolgung im laufenden Ermittlungsverfahren durch die Staatsanwaltschaft Dresden
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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