Teilzeitquote von Müttern in Niedersachsen bleibt hoch

22. Januar 2026
1 min Lesezeit

Teilzeitquote von Müttern in Niedersachsen bleibt hoch

Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaft: Erwerbsbeteiligung von Eltern in Niedersachsen

() – Die Teilzeitquote von Müttern in verharrt nach wie vor auf einem hohen Niveau. Das teilte das Niedersächsische Arbeitsministerium am Donnerstag mit.

Gleichstellungsminister Andreas Philippi (SPD) mahnte, eine gleichberechtigte Aufteilung von Care-Arbeit zwischen Frauen und Männern sei auch im Jahr 2026 noch immer keine Selbstverständlichkeit.

Aktuelle Zahlen des Landesamtes für Statistik Niedersachsen zeigen, dass 27,0 Prozent der Mütter, aber 91,8 Prozent der Väter mit minderjährigem Kind in Vollzeit tätig sind. Über drei Viertel der Mütter mit minderjährigem Kind sind erwerbstätig, bei Müttern mit einem Kind unter drei Jahren liege die Quote jedoch nur bei 65,2 Prozent. Im Gegensatz dazu seien über neun von zehn Vätern unabhängig vom Alter des jüngsten Kindes erwerbstätig.

Philippi forderte, Männer sollten sich mehr zu Hause einbringen, und Unternehmen müssten flexible Arbeitszeitmodelle anbieten sowie Frauen und Männer gleichermaßen fördern und bezahlen.

Die geschlechtsspezifische Entgeltlücke in Niedersachsen liege bei 16 Prozent, die Rentenlücke bei rund 30 Prozent. Das Land werde mit einer Reform des Gleichstellungsgesetzes die Vereinbarkeit für alle Beschäftigten fördern und Teilzeit auch in Führungspositionen ermöglichen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Mutter mit zwei Kindern (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Teilzeitquote von Müttern in Niedersachsen bleibt hoch.
  • 27,0 % der Mütter arbeiten Teilzeit, während 91,8 % der Väter in Vollzeit tätig sind.
  • Geschlechtsspezifische Entgeltlücke beträgt 16 %.

Warum ist das wichtig?

  • Förderung der Gleichstellung in der Erwerbsarbeit zwischen Frauen und Männern ist essenziell.
  • Hohe Teilzeitquote bei Müttern zeigt bestehende Herausforderungen in der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
  • Geschlechtsspezifische Entgelt- und Rentenlücken machen dringende Reformen notwendig.

Wer ist betroffen?

  • Mütter in Niedersachsen
  • Väter mit minderjährigem Kind
  • Unternehmen und Beschäftigte

Zahlen/Fakten?

  • 27,0 Prozent der Mütter in Niedersachsen sind in Teilzeit tätig
  • 91,8 Prozent der Väter mit minderjährigem Kind sind Vollzeit beschäftigt
  • Die geschlechtsspezifische Entgeltlücke in Niedersachsen liegt bei 16 Prozent

Wie geht’s weiter?

  • Reform des Gleichstellungsgesetzes planen
  • Förderung flexibler Arbeitszeitmodelle anstreben
  • Gleichberechtigte Aufteilung der Care-Arbeit vorantreiben
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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