Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaft: Tarifsteigerungen im Tischlerhandwerk Niedersachsen
Hannover () – Zum 1. Februar steigen die tariflichen Entgelte im Tischlerhandwerk Nordwest um 2,4 Prozent. Grundlage ist der Tarifabschluss vom Herbst, den die IG Metall mit den Landesinnungen vereinbart hat.
Der Tarifvertrag gilt für mehr als 51.000 Beschäftigte in fast 8.400 Betrieben in Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Bremen und Nordrhein-Westfalen.
Der Abschluss sieht eine zweistufige Entgelterhöhung vor: Bereits zum 1. Februar 2025 waren die Entgelte um 3,0 Prozent gestiegen. Nun folgt eine weitere Anhebung um 2,4 Prozent auf die bereits erhöhten Tabellenwerte.
Damit steigen die Einkommen innerhalb der Laufzeit spürbar an. Die Tarifverträge zu Entgelten und Ausbildungsvergütungen können erstmals zum 30. November gekündigt werden.
Auch die Auszubildenden profitieren erneut.
Ab dem 1. Februar steigen die Vergütungen um 60 Euro monatlich auf 870 Euro im ersten, 1.000 Euro im zweiten und 1.130 Euro im dritten Ausbildungsjahr. Damit setzt der Tarifabschluss ein klares Zeichen zur Stärkung der Ausbildung im Tischlerhandwerk.
Markus Wente, Handwerksexperte der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, erklärt, dass die Entgelterhöhung ein wichtiges Signal der Anerkennung für die Beschäftigten ist.
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