Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesundheitspolitik in Niedersachsen unter Druck
Hannover () – Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi hat sich besorgt über die sinkende Zahl an Apotheken in Deutschland geäußert. Das teilte das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung am Dienstag mit.
Philippi forderte eine schnelle Erhöhung des sogenannten Packungsfixums, um die wohnortnahe Versorgung, besonders im ländlichen Raum, zu sichern.
Die heute von der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) veröffentlichten Zahlen müssten alarmieren, so der Minister. Seit Jahren sinke die Zahl der Apotheken in Niedersachsen kontinuierlich.
Diese Entwicklung verdeutliche den wirtschaftlichen Druck durch steigende Betriebskosten, Inflation und nicht angepasste Abgabepreise für verschreibungspflichtige Medikamente. Gerade im ländlichen Raum entscheide die Erhöhung des Fixums über das Fortbestehen einer auskömmlichen Versorgung.
Zum Jahresende 2025 gab es bundesweit nur noch 16.601 Apotheken.
Das sind 440 oder 2,6 Prozent weniger als Ende 2024. Den 502 Apothekenschließungen standen lediglich 62 Neueröffnungen gegenüber. Philippi mahnte neben der Anhebung des Packungsfixums auch Reformen bei der Telepharmazie, weiteren Impf- und Testangeboten in Apotheken und einer Anhebung der Notdienstpauschale an.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Logo einer Apotheke |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Gesundheitsminister Andreas Philippi äußert Besorgnis über sinkende Apothekenzahl in Deutschland.
- Forderung nach Erhöhung des Packungsfixums zur Sicherung der wohnortnahen Versorgung.
- Bis Ende 2025 könnten bundesweit nur noch 16.601 Apotheken bestehen.
Warum ist das wichtig?
- Sicherstellung der wohnortnahen Versorgung, besonders im ländlichen Raum
- Alarmierende sinkende Zahl an Apotheken, die wirtschaftlichen Druck verdeutlicht
- Notwendigkeit von Reformen zur Erhaltung der Apothekenlandschaft
Wer ist betroffen?
- Apotheken in Niedersachsen
- Menschen im ländlichen Raum
- Patienten, die auf wohnortnahe Versorgung angewiesen sind
Zahlen/Fakten?
- Bis Ende 2025 werden bundesweit nur noch 16.601 Apotheken erwartet.
- Das sind 440 weniger als Ende 2024 (2,6 Prozent Rückgang).
- 502 Apothekenschließungen gegenüber 62 Neueröffnungen.
Wie geht’s weiter?
- Erhöhung des Packungsfixums fordern
- Reformen bei Telepharmazie anstoßen
- Anhebung der Notdienstpauschale verlangen
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