Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Umweltinitiativen in Niedersachsen: Entsiegelungskataster
Hannover () – Das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN) hat ein neues digitales Werkzeug für Kommunen freigeschaltet. Das sogenannte Entsiegelungskataster soll Städten und Gemeinden dabei helfen, versiegelte Flächen zu erfassen und gezielt aufzuheben, um die Folgen des Klimawandels zu mildern, teilte das Amt mit.
Die webbasierte Anwendung nutzt KI-Technologie, um aus Luftbildern und Höhendaten flächendeckend versiegelte Bereiche wie asphaltierte Plätze oder Parkplätze zu identifizieren.
Kommunen können damit potenzielle Flurstücke für Entsiegelungsmaßnahmen filtern, eigene Planungen eintragen und Geodaten für weitere Analysen herunterladen. Ziel ist es, die Überhitzung in Städten zu reduzieren und den natürlichen Wasserhaushalt zu verbessern.
Das Kataster wurde im Auftrag des Umweltministeriums entwickelt und steht in einer öffentlichen, kostenlosen Version sowie einer erweiterten Fassung für kommunale Verwaltungen zur Verfügung.
Es richtet sich auch an Umweltverbände und interessierte Privatpersonen. Das Tool ist ab sofort online nutzbar.
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