Niedersachsen beschließt weitreichenden Bürokratieabbau und führt Berichtspflichten-Bremse ein

28. April 2026
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Niedersachsen beschließt weitreichenden Bürokratieabbau und führt Berichtspflichten-Bremse ein

Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Niedersachsen: Bürokratieabbau in der Verwaltung

() – Die Niedersächsische Landesregierung hat einen weitreichenden Bürokratieabbau beschlossen. Ab Ende 2026 sollen Berichts-, Dokumentations-, Nachweis- und Evaluationspflichten im Landesrecht grundsätzlich entfallen, wie die Staatskanzlei am Montag mitteilte.

Ausnahmen gelten demnach nur bei zwingenden rechtlichen Verpflichtungen oder unverzichtbaren Bereichen wie Sicherheit, Bevölkerungsschutz oder Rechtspflege.

Bis zum 1. Juli 2026 sollen die Ressorts sämtliche bestehenden Pflichten an die Staatskanzlei melden.

Auch die Kommunen können besonders belastende oder entbehrliche Verpflichtungen benennen. Zudem ist eine sogenannte Berichtspflichten-Bremse vorgesehen: Bei künftiger Landesgesetzgebung sollen neue Pflichten grundsätzlich vermieden oder klar befristet werden.

Neue Pflichten sind nur zulässig, wenn sich ihre Erforderlichkeit ausdrücklich begründen lässt.

Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) erklärte, überflüssige Berichtspflichten würden für Unternehmen, Bürger und die Verwaltung abgeschafft. Besonders kleine und mittlere Unternehmen erhielten dadurch mehr Handlungsspielräume.

Der Beschluss ist Teil einer Strategie, die seit Januar 2024 mit mehreren Kabinettsbeschlüssen unter dem Titel „Einfacher, schneller, günstiger“ verfolgt wird und mit der Föderalen Modernisierungsagenda von Bund und Ländern verzahnt ist.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Niedersächsischer Landtag (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Niedersächsische Landesregierung beschließt weitreichenden Bürokratieabbau.
  • Ab Ende 2026 entfallen weitgehend Berichts-, Dokumentations- und Nachweispflichten.
  • Ressorts und Kommunen sollen bis zum 1. Juli 2026 bestehende Pflichten melden.

Warum ist das wichtig?

  • Abbau von Bürokratie fördert Handlungsspielraum für Unternehmen und Bürger
  • Entfall von überflüssigen Pflichten steigert Effizienz der Verwaltung
  • Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen durch vereinfachte Prozesse

Wer ist betroffen?

Zahlen/Fakten?

  • Ab Ende 2026 entfallen Berichts-, Dokumentations-, Nachweis- und Evaluationspflichten im Landesrecht
  • Bis zum 1. Juli 2026 müssen Ressorts bestehende Pflichten melden
  • Berichtspflichten-Bremse bei künftiger Landesgesetzgebung vorgesehen

Wie geht’s weiter?

  • Ressorts müssen bis zum 1. Juli 2026 bestehende Pflichten melden
  • Kommunen können belastende Verpflichtungen benennen
  • Neue Pflichten nur bei ausdrücklicher Erforderlichkeitsbegründung zulässig
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