Landesstelle Berufsanerkennung in Niedersachsen wird fortgeführt

20. Januar 2026
1 min Lesezeit

Landesstelle Berufsanerkennung in Niedersachsen wird fortgeführt

Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Arbeitsmarktintegration von Fachkräften in Niedersachsen

() – Das niedersächsische Arbeitsministerium setzt seine Förderung für die Beratung ausländischer Fachkräfte fort. Wie Integrations- und Arbeitsminister Andreas Philippi (SPD) mitteilte, werden die bewährten Unterstützungsprojekte, darunter die zentrale „Landesstelle Berufsanerkennung“, in den Jahren 2026 bis 2028 weitergeführt und weiterentwickelt.

Die Stelle berät landesweit zur Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen und soll so den Arbeitsmarktzugang erleichtern.

„Zugewanderte Fachkräfte verringern die oftmals bestehenden Schwierigkeiten bei der Stellenbesetzung in vielen niedersächsischen Unternehmen“, sagte Philippi. Entscheidend für die Integration sei ein unterstützendes Umfeld, das Land, Unternehmen und Gesellschaft gemeinsam gestalten.

Neben der Landesstelle werden auch regionale Beratungsstellen und Qualifizierungsangebote des Bundesprogramms „Integration durch Qualifizierung“ (IQ) kofinanziert.

Ab 2029 werde die bisher projektfinanzierte IQ-Beratung voraussichtlich zu einer Regelleistung der Bundesagentur für Arbeit, so das Ministerium. Das Land prüfe daher, ob ein ergänzendes Landesangebot nötig wird.

Zudem wird evaluiert, ob neue, praxistauglichere Instrumente zur Feststellung beruflicher Kompetenzen eingeführt werden sollten.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Ankunft von Flüchtlingen aus der in (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Niedersächsisches Arbeitsministerium fördert weiterhin Beratung ausländischer Fachkräfte bis 2028.
  • Zentrale "Landesstelle Berufsanerkennung" hilft bei Anerkennung von Berufsqualifikationen.
  • IQ-Beratung wird ab 2029 voraussichtlich Regelleistung der Bundesagentur für Arbeit.

Warum ist das wichtig?

  • Unterstützung ausländischer Fachkräfte fördert den Arbeitsmarktzugang und verringert Stellenbesetzungsprobleme.
  • Integration erfordert ein gemeinsames, unterstützendes Umfeld von Land, Unternehmen und Gesellschaft.
  • Perspektive auf Regelleistung der IQ-Beratung stärkt langfristige Planung für Fachkräfteintegration.

Wer ist betroffen?

  • Ausländische Fachkräfte
  • Zugewanderte Fachkräfte
  • Unternehmen in Niedersachsen

Zahlen/Fakten?

  • Förderung der Beratung ausländischer Fachkräfte bis 2028
  • Fortführung der zentralen "Landesstelle Berufsanerkennung"
  • Ab 2029 voraussichtliche Umstellung der IQ-Beratung auf Regelleistung der Bundesagentur für Arbeit

Wie geht’s weiter?

  • Weiterführung und Weiterentwicklung der zentralen "Landesstelle Berufsanerkennung" bis 2028
  • Prüfung eines ergänzenden Landesangebots für die IQ-Beratung ab 2029
  • Evaluation neuer Instrumente zur Feststellung beruflicher Kompetenzen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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